Doppeltes Nulldefizit 2001 und 2002

Bundesminister Grasser: Konsequente Fortsetzung der erfolgreichen Wachstumspolitik

Wien (OTS) - Prof. Aiginger - WIFO stellte heute die Ergebnisse einer Untersuchung der Wirkung der Konjunkturpakete I und II des Jahres 2002 im Bundesministerium für Finanzen vor. Wahrlich ein erfreuliche und interessante Studie, wie Verkehrsminister Minister Hubert Gorbach attestiert. Quantitativ wird von einer 0,5 bis 0,75%igen Verbesserung des BIP und der Schaffung von 10.000 Arbeitsplätzen ausgegangen.

Finanzminister Grasser sieht die Auswirkungen der Konjunkturpakete vor dem Hintergrund der goldrichtig gewählten Weges der österreichischen Bundesregierung: ausgeglichener Haushalt über einen Konjunkturzyklus, Wachstumspolitik für Österreich und nachhaltige Reduzierung der Abgabenbelastung.

Schon kurze Zeit nach Bekanntgabe der revidierten Daten für die Defizitentwicklung 2002 durch die Statistik Austria ist das Ergebnis der WIFO-Studie wieder eine Bestätigung, dass auch in der Konjunkturpolitik der bestmögliche Weg für Österreich eingeschlagen wurde. Finanzminister Grasser: "Auch im Jahr 2002 gab es mit 0,2% Neuverschuldung quasi ein Nulldefizit. Nach einem Überschuss von 0,3% des BIP im Jahr 2001 ist über beide Jahre gerechnet ein ausgeglichener Haushalt erreicht worden."

Konkret ist das Ergebnis der Konjunkturpolitik, dass eine Stärkung des Standorts gelungen ist. An 10%iger Investitionszuwachsprämie sind in diesem Jahr schon 170 Mio. Euro ausgezahlt worden. Für das Jahr 2003 kann man insgesamt von 200 Mio. Euro ausgehen, was zusätzliche Investitionen im Ausmaß von 2 Mrd. Euro bedeutet. Zweitens die Lehrlingsoffensive: Es wurde eine Entlastung von 100 Mio. Euro für Betriebe erreicht, die Lehrlinge ausbilden. Heuer gibt es schon 1,7% mehr Lehrverträge als im Vorjahr und Österreich hat die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Und schließlich die positive Bilanz für den Kapitalmarkt und die Altersvorsorge: Im Jahr 2003 wurden bisher schon 60.000 Verträge mit prämienbegünstigter Zukunftsvorsorge abgeschlossen. Dies stellt eine Stärkung der dritten Säulke in Österreich dar.

"Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen" resümiert Finanzminister Karl-Heinz Grasser. "Mit einem Bekenntnis zu Investitionen in die Infrastruktur, F&E, Ausbildung, Arbeitsmarktflexibilität und einer Steuerreform werden wir das Wachstumspotential in Österreich weiter erhöhen."

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