VP-Finz: Pittermann ist unfähig

Ganze Stadtregierung ist anscheinend ein potemkinsches Dorf

Wien (11. September 2003) - "Anstatt sich endlich selbst zu fragen, welche Sünden Stadträtin Elisabeth Pittermann in ihrer Amtsperiode begangen hat und Lösungen für die Missstände im Gesundheitsbereich anzubieten, fällt der Gesundheitsstadträtin nichts Besseres ein, als die Verantwortung für den Pflegeskandal in Lainz an das Direktorium und ihre eigenen Beamten abzugeben", sagt heute der Wiener VP-Landesparteiobmann, Staatssekretär Dr. Alfred Finz zu den Ausführungen Pittermanns in der Tageszeitung "Der Standard".

Finz weiter: "Seit Tagen versucht die zuständige Stadträtin nun, alle Schuld von sich zu weisen und einige schwarze Schafe verantwortlich zu machen. Wenn sie befindet, dass das Direktorium Schuld hat, soll sie endlich Konsequenzen ziehen. Tatsache ist aber, dass keine ausreichenden Kontrollmechanismen im gesamten Gesundheitsbereich vorhanden sind, in der MA 47 gibt es lediglich drei Personen, die für die Kontrolle des gesamten Pflegebereichs zuständig sind."

"Pittermann ist mit ihrem Ressort jetzt schon völlig überfordert und nicht in der Lage, dieses ordnungsgemäß zu führen. Dass die Gesundheitsstadträtin mit nächstem Jahr Teile aus dem Ressort Laska übernehmen soll, das schwer überschuldet ist und den nächsten Skandal in dieser Stadtregierung darstellt, halte ich für unverantwortlich. Das würde bedeuten, dass ein ‚Elefantenressort' entsteht, das für rund ein Drittel des Gesamtbudgets in dieser Stadt zuständig ist", so Finz abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Wien - Pressestelle
TEL +43 (1) 515 43 - 40 FAX +43 (1) 515 43 - 29
presse@oevp-wien.at
NET http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001