ÖVP: Trauer und Erschütterung über Tod von Anna Lindh

Bedenkliches Zeichen für Demokratie

Wien, 11. September 2003 (ÖVP-PK) Nach der Nachricht vom Tod der Schwedischen Außenministerin nach dem gestrigen Messerattentat zeigt man sich in der ÖVP tief erschüttert und bestürzt. Es sei erschreckend mit welchen Mitteln der Gewalt selbst in einer Demokratie wie Schweden gearbeitet würde, sagte heute, Donnerstag, der außenpolitische Sprecher der ÖVP, Dr. Michael Spindelegger. "Es bestürzt mich zutiefst, dass eine großartige Ministerin wie Anna Lindh, die sich immer für einen Pro-Europa-Kurs ausgesprochen hatte, auf diese Weise ihr Leben lassen musste", so Spindelegger. Zudem sei dies ein äußerst bedenkliches Zeichen für eine Demokratie, deren Fundament auf freier Meinungsäußerung gebaut ist. ****

Unabhängig von jeder politischen Einstellung sei es unfassbar, dass es zu dieser Bluttat gekommen sei, sagte heute ÖVP-EU-Sprecher Dr. Werner Fasslabend zum Tod der Außenministerin. "Mit großer Trauer müssen wir feststellen, dass eine der großen Europäerinnen auf diese brutale und grausame Weise ihr Leben lassen musste", so Fasslabend weiter. Anna Lindh habe eine wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Europäischen Union geleistet und ihr Leben stets in den Dienst der Sache gestellt.

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