ÖAMTC-Flugrettung flog 100.000sten Einsatz (1)

50.000 Stunden in der Luft für verunglückte Mitmenschen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Nach einem Verkehrsunfall im östlichen Niederösterreich nahe der burgenländischen Landesgrenze flog die ÖAMTC-Flugrettung Mittwochnachmittag ihren 100.000sten Einsatz. Auf der Straße zwischen Hollern und Rohrau kam das Fahrzeug einer jungen Burgenländerin ins Schleudern und überschlug sich mehrmals. Die 25-jährige Alexandra P. wurde aus dem Auto geschleudert. Nur wenige Minuten später landete der Notarzthubschrauber Christophorus 9. Nach der notärztlichen Versorgung direkt an der Unfallstelle wurde die junge Frau ins Wiener Lorenz Böhler Krankenhaus geflogen.

50.000 Stunden in der Luft

Für die 100.000 Rettungsflüge waren die gelben Hubschrauber insgesamt fast 50.000 Stunden in der Luft. Über 80 Prozent der Rettungsflüge galten Primäreinsätzen, bei denen das Christophorus-Team direkt zum Unfallort gerufen wurde. Rund 13 Prozent der Einsätze waren Verlegungsflüge von einem Krankenhaus in ein anderes und sieben Prozent der Starts erwiesen sich als Fehleinsätze. Am häufigsten wurden Christophorus 3 aus Wr. Neustadt (16.700 Einsätze) und Christophorus 2 aus Krems (16.000 Flüge) angefordert. Der erste Notarzthubschrauber Österreichs, der seit 1. Juli 1983 in Innsbruck stationierte Christophorus 1, flog bisher 15.500 Einsätze. Österreichweit sind täglich 14 Christophorus-Notarzthubschrauber und ein Intensivtransporthubschrauber einsatzbereit.

2.000 Menschenleben gerettet

Mit über 32 Prozent aller Alarmierungen waren Sport- und Freizeitunfälle
Spitzenreiter in der Einsatzstatistik der ÖAMTC-Flotte. Dabei zählen Taubergungen zu den schwierigsten Einsätzen und erfordern ein optimales Teamwork der Christophorus-Crew. Rund 20 Prozent aller Einsätze galten internistischen Notfällen (z.B. Herzinfarkte). Gerade hier ist die rasche ärztliche Versorgung für die Heilungs- bzw. Überlebenschance besonders wichtig.
12 Prozent aller Primäreinsätze erfolgten nach Verkehrsunfällen, wobei vor allem die Notarzthubschrauber in Ostösterreich weit über diesem Schnitt liegen.
Rund 80.000 transportierte Personen hatten Verletzungs- bzw. Erkrankungsgrade der NACA-Einstufungen 3 bis 6, das sind mittelschwere bis lebensbedrohliche Verletzungen oder Erkrankungen. Für mindestens 2.000 Personen bedeutete die rasche notärztliche Hilfe direkt an der Unfallstelle die Lebensrettung.

(Fortsetzung)
ÖAMTC-Presse/Manfred Pfnier

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