Die Baustellenkoordinierung der MA 46 macht's möglich

Die Gleisbauarbeiten in der Linzer Straße als jüngstes Fallbeispiel

Wien (OTS) - Einen Mix zu schaffen aus Platzfreimachung für die Bauabwicklung, möglichst behinderungsfreier Verkehrsführung bzw. Umleitung, Rücksichtnahme auf die Interessen der Anrainer - die Stabsstelle "Baustellenkoordinierung" der MA 46 -Verkehrsorganisation (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr) unter Ing. Norbert Berger (Stellvertreter Gerald Popp) macht's möglich. Als jüngster Anlassfall können die Gleisbauarbeiten der Wiener Linien im 14. Bezirk in der Linzer Straße zwischen Wißgrillgasse und Einwanggasse dienen, wo - da sich im letzten Moment noch zusätzliche Bauerfordernisse herausstellten - eine Durchfahrtssperre in beiden Richtungen notwendig geworden ist. Die eingerichteten Umleitungsstrecken mit Bevorrangung - da der Individualverkehr nicht wie bei der definitiven Verkehrsführung größtenteils hinter der Straßenbahn auf den Gleisen fährt, sondern diese quasi "überholt" - funktionieren (nach mehrmaligem Augenschein) fast besser als die normale Verkehrsführung. Dazu Berger: "Das soll aber nicht heißen, dass nach der Gewöhnungsphase der ersten Tage nicht noch Änderungen erfolgen, hier zum Beispiel Verbesserungen bei den Halteverboten für die Anrainer. Wir beobachten die Verkehrsabläufe - nicht nur hier - genau und regelmäßig und werden durch unsere ständige Präsenz in der Lage sein, dazu beizutragen, dass die Baumaßnahmen früher als geplant beendet werden". Alle Maßnahmen dazu erfolgen im laufenden Kontakt und Einvernehmen mit der Polizei und der Baufirma.****

Auch die beste Verkehrsverhandlung im Vorfeld der Bautätigkeit kann, so Berger, nicht die laufenden Optimierungen, die sich dann erst im Baugeschehen abzeichnen, ersetzen oder besser gesagt, vorwegnehmen. Bei der Gleisbaustelle Linzer Straße waren manche Experten etwas skeptisch gewesen, das Team Baustellenkoordinierung der MA 46 konnte vom Gegenteil überzeugen. In Zusammenhang mit der Baustellenproblematik generell ist außerdem folgendes zu bedenken zu geben: Wenn auch die Konzentration auf die Ferienmonate mit ihrem bis zu einem Viertel geringeren Verkehrsaufkommen - scheinbar - ideal wäre, so sollten auch wirtschaftlich und organisatorisch relevante Faktoren für die Auftrageber und für das Bauwesen nicht außer Acht gelassen werden. Zum einen die dann wahrscheinlich unvermeidbare Kostenexplosion durch vermehrte Nacht- und Wochenendarbeiten. Zum anderen auch Überlegungen hinsichtlich einer wünschenswerten gleichmäßigeren Auslastung der Tiefbauunternehmen (und damit auch für den Arbeitsmarkt relevant), wenn Baumaßnahmen, die aus verkehrstechnischen Gründen nicht unbedingt in den Sommermonaten abgewickelt werden müssen, über den Rest des Jahres verteilt werden.

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o Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten
(MA 46): http://www.wien.at/verkehr/organisation/
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