Strompreis: SPÖ wirft Haider Wahlpropaganda vor

Unterrieder: Wer soll die Ankündigungen Haiders noch glauben?

Klagenfurt (SP-KTN) - Als reine Wahlpropaganda bezeichnete der Klubchef der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, Adam Unterrieder am Mittwoch die Ankündigung Haiders betreffend einer Senkung des Strompreises. "Was hat LH Haider nicht schon alles versprochen? Wer soll ihm nach den vielen gebrochenen Versprechen noch glauben? Heute ist Haider für etwas, morgen ist er wieder dagegen", sagte Unterrieder.

Jörg Haider wolle - ähnlich wie bei seiner Huschpfusch-Verwaltungsreform- Versprechen, die er anlässlich der letzten Landtagswahl gegeben hat noch im letzten Moment umsetzen, da er merke, dass es fünf vor zwölf ist. "Die Liste der gebrochenen Versprechen Haiders ist noch länger, als die der Umfaller der FPÖ und reicht von 5700 Schilling Kindergeld für jedes Kind vom 1. bis zum 6. Lebensjahr über das Versprechen, dass die KärntnerInnen weniger für Strom und Miete zahlen müssen bis hin zum Versprechen, dass Haider die Abfangjäger gestoppt habe, obgleich die lahmen Eurofighter-Enten offensichtlich bald für teures Steuergeld die meiste Zeit am Boden stehen werden", sagte Unterrieder.

Bei der Pensionsreform hätten Haider und Co ebenso ihr wahres Gesicht gezeigt, wie beim Totalverkauf der Voest und dem Vorziehen der Steuerreform. "Viel Bla Bla, viel Versprochen, nichts gehalten", wäre Haider als Wahlslogan zu empfehlen, denn dann wäre er zum ersten Mal glaubwürdig und ich schenke ihm das Copyright, schloss Unterrieder. (Schluss)

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