Bildungskooperation mit Microsoft: Niederwieser warnt vor Abhängigkeit von internationalen Konzernen

Wien (SK) SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser warnt in Zusammenhang mit der von Bildungsministerin Gehrer präsentierten Bildungskooperation mit Microsoft vor einer Abhängigkeit von internationalen Konzernen. "Die Lehrerinnen und Lehrer sollten die Schülerinnen und Schüler anleiten, bei der Suche nach Software auch auf Alternativen - auf billigere und bessere Lösungen - zu achten und die Möglichkeit eröffnen, Open-Source-Produkte weiterzuentwickeln", forderte Niederwieser am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Die Gefahr, von einem internationalen Großkonzern wie Microsoft abhängig zu werden, müsse möglichst gering gehalten werden. Das könne durch den verstärkten Einsatz von Open-Source-Produkten funktionieren. Keine Schule dürfe gezwungen werden, etwa die Produkte von Microsoft kaufen zu müssen, dadurch könne die Einflussnahme begrenzt werden. "Und darauf muss die Bildungsministerin schauen", so Niederwieser, der die "bedenkliche Entwicklung" konstatiert, wonach Eltern und Firmen immer mehr finanzielle Leistungen tragen, der Staat aber immer weniger. (Schluss) cs

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