Landauer zu Pfeiffer: FPÖ gegen Drogen-Zwangstest an Schülern!

Wiener ÖVP in Geiselhaft ihrer eigenen Politik

Wien, 2003-09-10 (fpd) – Als "kompletten Unsinn" bezeichnete heute FPÖ-Stadträtin Karin Landauer die Wortmeldungen von ÖVP-LAbg. Gerhard Pfeifer, die FPÖ spreche sich für verpflichtende Drogentests ban Schülern aus. "Wir fordern lediglich eine freiwillige Untersuchung auf Drogen im Zusammenhang mit der regelmäßigen allgemeinen schulärztlichen Kontrolle. Von einem Drogen-Zwangstest war nie die Rede. Worum es uns geht ist, dass in Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und dem Schularzt ein mögliches Suchtgiftproblem im Jugendalter frühzeitig erkannt werden kann und dadurch rechzeitig eine erfolgreiche Therapie durchgeführt wird", betonte Landauer. ****

Die FP-Gesundheitssprecherin erinnerte VP-Pfeiffer in diesem Zusammenhang an die Tourismusschule Modul, wo regelmäßig Drogentests durchgeführt werden und Schüler bei einem positiven Test der Schule verwiesen werden. "Dieses Projekt untersteht der Wiener Wirtschaftskammer und damit Pfeiffers Parteifreund Wirtschaftskammerpräsident Walter Nettig. Somit ist die Wiener ÖVP in der Geiselhaft ihrer eigenen Politik".

Landauer zur Grünen Abgeordneten Jerusalem: "Frau Jerusalem sollte sich das Suchtmittelgesetzt genau durchlesen. Dann wird auch sie feststellen, dass es im Falle einer positiven Drogenkontrolle eines Schülers zu keiner Anzeige kommt, sondern lediglich Hilfestellung angeboten wird. Strafbarkeit ist somit keine gegeben". (Schluss) lb

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