Haidlmayr fordert Gleichstellung von Präsenz- mit Zivildienern

Längere Dienstzeit für Zivildiener ist ungerechtfertigt

Wien (OTS) "Alle reden nur von der Wehrdienstverkürzung, aber die längst fällige Angleichung der Zivildiener mit den Präsenzdienern wird völlig ignoriert," kritisiert die Zivildienstsprecherin der Grünen, Theresia Haidlmayr. Am 1. Oktober werden wieder 4173 neue Zivildiener zugewiesen. "Die längere Dienstzeit von vier Monaten für Zivildiener ist völlig ungerechtfertigt und dient nur dazu, dem ungeliebten Heer mehr Präsenzdiener zuzuführen," so Haidlmayr. Da der Zivildienst immer noch als Komponente der umfassenden Landesverteidigung gilt, kann er in der Diskussion um die Wehrdienstverkürzung nicht ausgeklammert werden. "Eine Verkürzung kann daher nur für beide Dienste gelten und muss in einer gleichen Dauer für Zivil- und Präsenzdienst münden. Es ist verwunderlich, dass selbst SPÖ-Chef Gusenbauer auf die Verkürzung des Zivildienstes vergisst," so Haidlmayr abschließend.

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