ÖVAG und EBRD vertiefen ihre Partnerschaft

EBRD steigt erstmals bei der Volksbank Serbien ein

Wien (OTS) - Die bisher erfolgreiche und enge Zusammenarbeit zwischen der EBRD (European Bank for Reconstruction and Development) und der Österreichischen Volksbanken-AG (ÖVAG) findet eine weitere Fortsetzung. Am Dienstag wurden in Wien die Verträge über Kooperationen in 5 Ländern (Tschechische Republik, Ungarn, Slowenien, Bosnien Herzegovina sowie Serbien und Montenegro) abgeschlossen.

Neben dem Abschluss von Nachrangkapitalvereinbarungen kommt es mit dem 15%igen Einstieg der EBRD bei der nunmehrigen Volksbank Serbien, die aus der Akquisition der serbischen Trust Bank hervorgegangen ist, erstmals zu einer Aktienbeteiligung der EBRD an einer Bank aus dem Auslandsnetzwerk der ÖVAG. Aus diesen Verträgen resultierend wird die EBRD für das Wachstum der ÖVAG in den gemeinsamen Kernländern weitere Euro 40 Mio zur Verfügung stellen.

Im Beisein der Spitzenvertreter beider Partner, darunter die 1. EBRD-Vizepräsidentin Noreen Doyle sowie ÖVAG Generaldirektor Dr. Klaus Thalhammer, wurde der Wille zu einer weiteren Intensivierung der erfolgreichen Partnerschaft bekundet.

Mit der Kooperation verfolgt die ÖVAG das Ziel, ihre strategischen Schwerpunkte in ihrem Engagement in Mittel- und Osteuropa fortzusetzen. Die am Dienstag signierte Vereinbarung dient im wesentlichen der Förderung klein- und mittelständisch strukturierter Unternehmen in den genannten Ländern. "Wir setzen damit erneut wesentliche Akzente sowohl in jenen Ländern, die unmittelbar vor dem Beitritt zur Europäischen Union stehen, als auch im Wachstumsmarkt Südosteuropa", erklärt Dr. Klaus Thalhammer.

"In den letzten Jahren konnte die Österreichische Volksbanken-AG durch eine intensivierte Zusammenarbeit mit supranationalen Institutionen das Serviceangebot für ihre Kunden in den MOE-Ländern stark erweitern", erklärt ÖVAG Auslandschef Dr. Christian Kaltenbrunner. Die ÖVAG sieht damit ihr ambitioniertes Engagement auch von den großen internationalen Entwicklungs- und Finanzinstitutionen anerkannt.

Das Auslandsnetzwerk der ÖVAG umfasst derzeit 106 Geschäftsstellen in elf Ländern: Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien sowie Italien, Malta und eine Repräsentanz in Frankreich. Die Bilanzsumme der Tochterbanken in Mittel- und Osteuropa beträgt rund Euro 2,4 Mrd.

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