Rossmann: Ganztagsschulen dürfen kein Tabuthema sein

Müssen freiwillig und leistbar sein

Wien, 2003-09-10 (fpd) - In der Diskussion um die Ganztagsschulen in Österreich sieht die freiheitliche Bildungssprecherin Abg. Mares Rossmann einen guten Ansatz um die Nachmittagsbetreuung von Schülerinnen und Schülern sinnvoll auszuweiten. "Wenn solche Ganztagsschulangebote auf freiwilliger Basis und leistbar sind, kann man darüber diskutieren", so Rossmann.****

Ein geeignetes System von Angebotsmodulen wie Schule - Mittagessen -Lernbetreuung oder Schule - Mittagessen -Sport/EDV/Fremdsprachen/Musische Fächer wäre für Rossmann eine überlegenswerte Angelegenheit. Damit wäre auch das Problem der Beaufsichtigung von Schülern während der Mittagszeit gelöst. "Im Zusammenhang mit einer erweiterten Anwesenheitspflicht der Lehrer an den Schulen, wie sie auch schon der Kärntner Landeshauptmann Haider gefordert hat, könnte dieses System durchaus ohne eine extreme Kostenexplosion umgesetzt werden", zeigte sich Rossmann überzeugt.

Das Angebot eines Mittagessens werde sicher an einigen Schulen organisatorische und räumliche Probleme aufwerfen. Im Rahmen von Schulzusammenschlüssen könnten aber Gemeinschaftsangebote geschaffen oder Kooperationen mit der Gastronomie eingegangen werden um die Schüler in der Mittagszeit zu versorgen. Auch die Schaffung einer "Schulmensa" wäre ein guter Ansatz. Weiters wären auch Großküchen, wie sie zum Beispiel Kindergärten versorgen, in diese Überlegungen einzubeziehen. "Mit etwas Kreativität müßten sich hier Lösungen erarbeiten lassen", meinte Rossmann abschließend. (Schluß)

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