VSStÖ: Mehr Budgetmittel für Unis dringend notwendig

Sozialistische Studierende begrüßen Sofortmaßnahmen

Wien (SK) Die heute von den Wissenschaftssprechern Josef Broukal und Kurt Grünewald geforderten 100 Millionen Euro Sofortmaßnahmen für die Universitäten seien ein erster Schritt in die richtige Richtung, um den Lehrbetrieb an den Unis im Wintersemester überhaupt aufrecht erhalten zu können. "Geld fehlt den Unis an allen Ecken und Enden. Die Universitätsmilliarde wurde gestrichen, die Studiengebühren dienen zum Stopfen der Budgetlöcher und nicht zu vergessen, die Implementierungskosten für das undemokratische Universitätsgesetz 2002. Den Unis geht es an den Kragen", so VSStÖ-Bundesvorsitzende Andrea Brunner Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Österreichweit wurden die Budgets der einzelnen Universitäten 2003 um rund sechs Prozent gekürzt. Geplante Projekte müssten vertagt werden, und Forschungsgelder würden für die Lehre abgezogen.

"Wie soll Österreich europaweit in der Forschung konkurrenzfähig sein?", kritisiert Brunner und fordert Bildungsministerin Gehrer zum Handeln auf: "Das Gerede von 'die Unis sollen den Gürtel enger schnallen' muss ein Ende haben. Bildung ist für den gesellschaftlichen Fortschritt von größter Bedeutung, deshalb muss in Universitäten großzügig investiert werden und diese müssen für alle Menschen zugänglich sein. Österreich braucht AkademikerInnen und ForscherInnen." (Schluss) cs/mp

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