ÖH: 100 Mio. Euro Finanzspritze ein erster Schritt

Fuchs/Schallmeiner: "Agieren statt reagieren" =

Die Österreichische HochschülerInnenschaft unterstützt die heute von Josef Broukal und Kurt Grünewald geforderte Finanzspritze von 100 Mio. Euro für die Universitäten. ÖH-Vorsitzende Patrice Fuchs: "Wir fordern die Regierungsparteien dringend auf, das Paket zu unterstützen und damit die ärgsten Probleme zu lindern".

Das derzeit von der Bundesregierung zur Verfügung gestellte Budget reiche "jedenfalls an allen Ecken und Enden nicht", so Fuchs. Dringend notwendige Investitionen könnten nicht getätigt werden, Verbesserungen der Studienbedingungen seien nicht möglich. "Durch Einschränkungen im Angebot der Universitäten droht außerdem ein schleichender Numerus clausus. Ministerin Gehrer stürzt die Unis in Mängelverwaltung und Krisenmanagement", kritisiert Fuchs.

"Wir müssen in der Wissenschaftspolitik endlich vom Reagieren zum Agieren kommen. Aber für einen Qualitätssprung in Forschung und Lehre braucht es mehr als zugestopfte Budgetlöcher", meint auch Ralph Schallmeiner aus dem ÖH-Vorsitzteam. Budgetkürzungen an den Universitäten und in der Forschungsförderung seien der falsche Weg, zumal die Ausgaben schon bisher zu gering bemessen waren. Der Anteil des Hochschulbudgets am BIP betrug 1999 1,22%, 2000 und 2002 jeweils 1,13% und 2002 nur mehr 1,11%. "Die 100 Millionen sollten ein erster Schritt sein, insgesamt sind wohl 250 Mio. Euro nötig, um qualitative Verbesserungen zu erreichen. Das Hochschulbudget muss sukzessive auf 1,5 bis 1,6% des BIP gesteigert werden!", schließt Schallmeiner.

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