Bundespräsident: "Wir brauchen einen langen Atem"

Forderung nach einer "zentralen Rolle" für die UNO - Internationale Allianz gegen den Terrorismus

Wien (OTS) - Bundespräsident Thomas Klestil hat heute im Rahmen einer Erklärung an den zweiten Jahrestag des Terroranschlags in New York am 11. September 2001 erinnert und namens der Republik Österreich die Solidarität mit den Bürgern der Vereinigten Staaten zum Ausdruck gebracht: "Dieser Anschlag hat nicht nur den USA, sondern letztlich unseren Vorstellungen von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten gegolten. Ein klares und engagiertes Zusammenwirken der Staatengemeinschaft im Kampf gegen den Terrorismus für Frieden, Sicherheit und Freiheit ist daher unabdingbar geworden. In diesem Zusammenhang kommt den Vereinten Nationen die zentrale Rolle zu".

Weiters erklärte der Bundespräsident: "Wenn wir den Terrorismus besiegen wollen, brauchen wir einen langen Atem und eine Politik der Prävention, um seine vielfältigen Ursachen zu bekämpfen. So hat sich Österreich auch in verschiedenen Initiativen für einen verständnisvollen Dialog der Kulturen und Religionen engagiert. Neben der internationalen Allianz gegen den Terrorismus ist aber auch ein weltweites Bündnis gegen Hunger und Armut, Ausbeutung und Rechtlosigkeit das Gebot unserer Zeit. So bleiben die Anstrengungen der Staatengemeinschaft für eine Welt ohne Terror und Angst das Vermächtnis und der Auftrag der Opfer des 11.September."

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