Geteilter Holzmarkt - Frischholzbedarf gegeben

Spitzenvertreter von Forstwirtschaft und Sägeindustrie besprechen aktuelle Holzmarktlage

Wien (PWK584) - Zu einem Gespräch der Spitzen aus Forstwirtschaft und Sägeindustrie trafen gestern, Dienstag, Vertreter aus beiden Branchen zusammen, um die aktuelle Holzmarktlage zu besprechen. Die Kernpunkte:

Die aktuelle Auftragslage der Sägeindustrie für Qualitätsware ist gut. Es existiert jedoch ein mengenmäßiger Rückstau bei minderen Schnittholzqualitäten, welche speziell im Levantemarkt derzeit nicht abgesetzt werden können. Dementsprechend besteht derzeit begrenzte Aufnahmefähigkeit für Rundholz geringer Qualitäten, auch nicht zu stark reduzierten Preisen.

Die in den nächsten Monaten anfallende Menge an Käferholz von rund einer Million Festmeter in Österreich und Restmengen aus dem Windwurf ist aus derzeitiger Sicht von Forstwirtschaft und Sägeindustrie in den nächsten Monaten zu bewältigen. Der fortschreitende Bläuebildungsprozess auf Grund der extremen Wetterbedingungen im Sommer 2003, stellt ein Risiko für die Sägeindustrie dar. Es wird gemeinsam festgehalten, dass für Käferholz und Frischholz getrennte Verträge abzuschließen sind und die Anlieferung getrennt zu erfolgen hat. Der Bedarf an qualitativ höherwertigem Frischholz ist hoch, für diese Sortimente ist eine stabile Marktentwicklung zu erwarten. Vertreter der Forstwirtschaft und der Sägeindustrie sind einhellig der Meinung, dass in raschen Marktgesprächen zwischen Lieferanten und Abnehmern die Lieferprofile abgestimmt werden müssen. Durch eine möglichst enge Zusammenarbeit wollen beide Seiten das inländische Potential bestmöglich ausnutzen und damit die Rundholzimporte künftig möglichst gering halten.

Ansprechpartner:
Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs, pkforst@pklwk.at
Fachverband der Holzindustrie Österreichs, office@saege.at (us)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband der Holzindustrie
DI Rainer Handl
Tel.: (++43-1) 7122601-31

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