Astner: Leere Schulbänke sind gesellschaftliches Alarmsignal

Ausgefüllter Schultag besser für Kinder und Eltern

Villach (OTS) - Als "gesellschaftliches Alarmsignal" bezeichnete heute die Villacher Gemeinderätin Susanne Astner den dramatischen Rückgang bei der Zahl der Schulanfänger in Kärnten. Dieser Umstand stelle eine Bedrohung für die künftige Entwicklung des Landes dar und müsse in seinen Ursachen und Auswirkungen von einer verantwortungsvollen Politik genauestens untersucht werden. Astner:
"Dieses Rekordminus müssen wir verinnerlichen und sofort aktiv werden!"

Die überaus positiven Erfahrungen mit dem ÖVP-Kindergeld hätten gezeigt, dass die Entscheidung junger Menschen für oder gegen Nachwuchs zwar auch, aber nicht ausschließlich von finanziellen Erwägungen beeinflusst werde. Eine ebenso große Rolle spiele die Einbettung in organisatorische Rahmenbedingungen wie die Kleinkindbetreuung, den Kindergarten, die Schule, die beruflichen Wiedereinstiegsmöglichkeiten. Astner: "Ein ausgefüllter Schultag mit Lehr-, Lern- und Sporteinheiten am Nachmittag würde viele Betreuungs-und Logistikprobleme der Eltern lösen und den Schultag für die Kinder deutlich attraktiver machen."

In solchen Fragen sei die Politik aufgerufen, die aus gesellschaftlichen Veränderungen entstandenen Probleme zu lösen und nicht vergangenen Ideologien nachzuhängen, die keine Antworten mehr auf heutige Fragen geben könnten. Astner: "Ob uns das ins Weltbild passt oder nicht, es gibt eben neben dem traditionellen Familienbild auch alleinerziehende Mütter und Väter, Patchworkfamilien und andere Formen des Zusammenlebens. Auch für diese Gruppen muss eine aktive Politik Lösungen anbieten können." Geänderte soziale Verhältnisse und neue Lebenseinstellungen, sinkende Schüler- und ansteigende Frauenbeschäftigungszahlen würden eben geänderte und flexiblere Organisationen verlangen, unterstrich Astner: "Die gesellschaftlichen Erfordernisse zwingen uns zum Handeln, damit sich Frau, Mann und Kind in Ruhe, Harmonie und Chancenreichtum entfalten können."

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