NÖGKK-Hutter zum nö. Gesundheitswesen: Mehr Transparenz, keine Doppelgleisigkeit

St. Pölten (OTS) - Mehr Transparenz, keine Doppelgleisigkeit. Diesem Grundsatz - den LR Emil Schabl im nö. Gesundheitswesen verwirklichen will - stimmt der Obmann der Nö. Gebietskrankenkasse, Gerhard Hutter, voll und ganz zu. Laut Schabls Konzept soll ein übergeordnetes Gremium die Vernetzung von Spitälern und niedergelassenen Ärzten koordinieren.

In diesem Gremium sollen künftig jene das Gesundheitswesen steuern, die maßgeblich in das System einzahlen. Hutter nimmt diesen Vorschlag wohlwollend auf. Denn bis jetzt ist es speziell im Spitalswesen so, dass die NÖGKK zwar pauschal in den Spitalstopf einzahlt (z. B. im Jahr 2003 368 Mio. Euro), aber überhaupt kein Mitspracherecht hat. Mehr noch: "Das Geld wird unabhängig von der erbrachten Leistung bezahlt. Für mich kann es aber nur einen Grundsatz geben: Geld folgt Leistung!" fordert Hutter.

Positiv sieht Hutter auch, dass es laut Schabls Plan ein neues Gremium geben soll, in dem Bund, Land, Gemeinden, Sozialversicherungen und Ärztevertreter gemeinsam das Gesundheitswesen koordinieren. Hutter: "Nur so können aus meiner Sicht die großen Brocken aus dem Weg geräumt werden, die derzeit zukunftsweisende Schritte behindern. Ein Hauptproblem ist zweifellos die Schnittstelle zwischen intra- und extramuralem Bereich, wo viel Kraft und auch finanzielle Mittel unnötig liegen bleiben."

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