Heinzl: Ausbau der S 33 lässt noch immer auf sich warten

März 2003 Spatenstich - kein einziges Baufahrzeug in Sicht

St. Pölten, (SPI) - "Am 10. März 2003, rechtzeitig vor den Landtagswahlen, absolvierte NÖ Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll einen seiner traditionellen Spatenstiche - nämlich jenen für den Vollausbau der S 33 zwischen St. Pölten Nord und Traismauer Nord. Ebenso wie die Landtagswahlen Monate zurück liegen sind Monate seit dem Spatenstich vergangen - und kein einziges Baufahrzeug ist in Sicht. Die Verkehrsteilnehmer fragen sich wie auch die Bevölkerung der Region, wann denn nun endlich die Bauarbeiten beginnen. Oder bleibt es beim Fototermin des Landesverkehrsreferenten, dem, wie bei so vielen wichtigen Straßenausbauvorhaben in NÖ, keine konkrete Umsetzung folgt?", stellt der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl eine wichtige Frage in den Raum.****

Der Vollausbau des 16,2 Kilometer langen Abschnittes der S 33 soll in drei Bauetappen durchgeführt werden - so lauten zumindest die Planungen. Zunächst soll der Ausbau des rund 4 Kilometer langen Abschnitts zwischen St. Pölten Nord und Herzogenburg Süd in Angriff genommen werden, dann der 8,8 Kilometer lange Abschnitt zwischen Herzogenburg Nord und Traismauer Nord und schließlich das dritte, rund 3,4 Kilometer lange Teilstück zwischen Herzogenburg Süd und Herzogenburg Nord. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rd. 50 Millionen Euro. "Angesichts dieser Planungen hinkt man bereits um Monate hinterher, für 2003, wo der Beginn des ersten Bauabschnitts angekündigt wurde, ist wohl kaum mehr mit einem Baubeginn zu rechnen. Auf diesen Abschnitten der S 33 kommt es immer wieder zu teils schweren Unfällen. Eine neue Untersuchung hat auch gezeigt, dass die Unfallgefahr im Abschnitt ohne Mitteltrennung weitaus höher ist als im übrigen Bereich. Damit wäre es nicht nur angesichts des steigenden Verkehrsaufkommens - bereits rd. 20.000 Fahrzeuge werden täglich gezählt -, sondern auch aus Sicht der Verkehrssicherheit höchst an der Zeit, dass den Versprechungen konkrete Baumaßnahmen folgen. Schließlich hat uns das NÖ Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll zugesagt", so Heinzl abschließend.
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