"profil": Finanz ermittelt gegen Mietwagenunternehmen C & K

5 Mio. Nachzahlung und bis zu 10 Mio. Strafe möglich - Unternehmenschef fürchtet zusperren zu müssen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, steht das Wiener Taxi- und Mietwagenunternehmen C & K im Fokus großangelegter Ermittlungen der Finanz. Der Verdacht: C & K habe teilweise Schwarzarbeiter beschäftigt. In den nächsten Wochen soll der Bescheid mit der geforderten Nachzahlung einlangen. Wie Unternehmenschef Wilfried Kaliberka gegenüber "profil" erklärt, rechnet er "mit einer Nachforderung von 70 Millionen Schilling" - umgerechnet 5 rund Mio. Euro. Sollte sich diese Größenordnung bestätigen steht Kaliberka zudem ein gerichtliches Finanzverfahren mit einer Geldbuße von bis zu 10 Mio. Euro ins Haus. Auch die Gebietskrankenkasse dürfte, wie der Geschäftsführer bestätigt, eine erhebliche Nachzahlung fordern.

Falls es dem Unternehmen nicht gelingt, mit der Finanz eine "verträglichere Lösung" zu finden, befürchte Kaliberka, sein Unternehmen schließen zu müssen. Die C & K-Grupppe betreibt eine eigen Funkleitstelle, eine Tankestelle und eine Werkstätte sowie einen Fuhrpark von in Summe fast 500 Fahrzeugen. 30 Bürokräfte und fast 180 fix angestellte Fahrer sind beschäftigt.

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