Ambrozy: Aussagen Saadoon Al-Zybaydis erhärten SPÖ-Verdachtsmomente

Interview mit einem Geheimdolmetscher Husseins belastet Haider - Ambrozy: Die Kärntnerinnen und Kärntner haben sich das nicht

Klagenfurt (SP-KTN) -

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Scharfe Worte fand LHStv. Peter Ambrozy nach
einem Interview der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera mit einem Dozenten der Universität Bagdad und angeblichen früheren Geheimdolmetscher des irakischen Ex-Diktators Saddam Hussein, das LH Haider schwer belastet.

"In dem Interview wird jener Verdacht erhärtet, den wir Sozialdemokraten bereits seit vielen Monaten hegen, nämlich dass Geldmittel des Diktators nach Kärnten geflossen sein könnten", sagte Ambrozy und ergänzte: "Unsere fleißigen Kärntnerinnen und Kärntner haben es sich nicht verdient international immer wieder geächtet und ins Eck der Rechtsextremen gestellt zu werden".

Es werde deutlich, welche Ideologie hinter der Fassade Haiders stecke, wenn ein Geheimdolmetscher Saddam Husseins ihn als einen der einzigen Freunde des Regimes bezeichne, so der Kärntner SP-Chef. "Kärnten ist ein Land, in dem viele Menschen Tag für Tag hart arbeiten und in vielen Fällen zuwenig oder keinen Dank dafür bekommen, dass die Kärntnerinnen und Kärntner sich aber laufend nationalen und internationalen Beschimpfungen ausgesetzt sehen, nur weil Jörg Haider höchst verächtliche Kontakte pflegt ist für mich unerträglich", sagte Ambrozy und ergänzte abschließend: "Kärnten hat es sich nicht verdient, dass sich der Landeshauptmann öfter im Irak bei einem verurteilenswerten Regime aufhält, als in Laibach, das 2004 zur EU kommt". (Schluss)

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