SPÖ-Kärnten dokumentiert Haider Versäumnisse - Skandal auf der Seebühne

Würschl: Heute gehen Steuergelder baden, wir ab jetzt laufend Orte aufzeigen, an denen etwas schief läuft und die Bevölkerung dabei aktiv einbinden Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kärntner Sozialdemokraten wollen die Versäumnisse Haiders und der FPÖ in Kärnten für die Bevölkerung klar dokumentieren. "Eines von vielen Mitteln sind Plakatständer, die wir überall dort aufstellen werden wo etwas schief läuft und die Bevölkerung das Bummerl trägt’, stellt der Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten, Herbert Würschl fest. Keiner weiß wann und wo das nächste Versäumnis oder die nächste Packelei dokumentiert wird. "Zusätzlich zu den bereits festgelegten Aktionen können die Kärntnerinnen und Kärntner via E-Mail, Postkarten, Internet und Telefon mitteilen, wo der Schuh drückt und wo sie dies auch dokumentiert haben möchten", erklärt Würschl

Denn Startschuss gibt es heute bei der Seebühne. Auf zwei großen Plakatständern ist zu lesen: Hier gehen Steuergelder baden. Gegen schwarzblaue Verschwendung. Für die Kultur. "Nicht die Seebühne an sich ist schlecht, sondern die Art und Weise, wie hier von Seiten des Kulturreferenten Haider mangels Know-How und Kunst- und Kulturinteresses in jährlichen Husch-Pfusch-Aktionen agiert wird", erklärt die Kultursprecherin der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, LAbg. Nicole Cernic.

"Billig wirken aber nur die Inszenierungen, wie sich die Besucher von Grease selbst überzeugen konnten, denn die Steuerzahler kommt die Planlosigkeit des Referenten rund um die Seebühne teuer zu stehen. "Hier gehen im wahrsten Sinne des Wortes Steuergelder baden, denn das ist der Preis dafür, wenn man konzeptlos dahinwurschtelt und letztlich nur Inszenierungen ohne jeglichen Kulturanspruch mit Konservencharakter und wirtschaftliche Misserfolge auf die Beine stellt", formuliert Cernic scharf und ergänzt: "Wenn man statt auf Qualität nur auf Popularität setzt, dann hat letztlich niemand etwas davon".

"Wir sind nicht gegen die Seebühne an sich, denn mit einem klaren Konzept und dem nötigen Know-How könnte sie eine Bereicherung für die Bevölkerung und gleichzeitig eine touristische Attraktion sein. Was jetzt passiert ist hingegen ein laienhaftes Dümpeln im seichten Wasser und nicht nur die Besucher des Strandbads wenige Meter weiter gehen baden, sondern auch unsere Steuergelder", so Cernic abschließend.

Unter www.kaernten.spoe.at kann man ebenso Dampf ablassen und mitteilen, wo der Schuh drückt wie per E-Mail unter kaernten@spoe.at unter der FAX-Nummer 0463-54570 oder per Telefon unter 0463-577 88 77.

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