Pflege: Nagelprobe für FPÖ kommt mit der neuen Pflegeheimverordnung

LAbg. Wulz weist Jostvorwürfe entschieden zurück

Klagenfurt (SP-KTN) - LAbg. Anita Wulz weist die Vorwürfe des FP-Abgeordneten Siegfried Jost entschieden als "aus der Luft gegriffen" zurück. "Pseudoaktionen von LH Haider sind völlig unzureichend. Kärnten hat einen Kontrollbedarf von zwei Vollzeitkräften mit einer Auslastung von 40 Stunden pro Woche, LH Haider will das mit einem Angebot von 5 Stunden pro Woche abtun", stellt Wulz klar.

Nur durch ein Team, das die Pflegeheime laufend betreut, kontrolliert und verfügbar ist, ist eine positive Qualitätsentwicklung vor Ort möglich. "Der Vorschlag der FPÖ ist für Krisenfälle geeignet, nicht aber für eine laufende Qualitätssicherung und eine Qualitätsentwicklung, dafür ist er völlig ungeeignet", dazu Wulz. Auch die Vorwürfe betreffen der Verhinderung eines Pflegeanwalts seien absurd. "Immerhin hat die SPÖ schon vor Monaten einen Gesetzesentwurf vorgelegt, die Blockade liegt aber leider bei der FPÖ".

"Die Nagelprobe für die Kärntner FPÖ und insbesondere LH Haider wird die Abstimmung über die neue Verordnung für die Kärntner Pflegeheime sein. Dann wird man sehen, ob hinter den vielen Phrasen auch eine ernste Absicht steckt. Ich würde mir die Zustimmung der FPÖ wünschen, aber es ist leider realistischer, dass Haider und CO wieder umfallen, wie bei der Steuerreform, den Abfangjägern, den Pensionen und der Voest", so Wulz abschließend. (Schluss)

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