ORF-Sommergespräch: LH Haider bekräftigt Kärntens erfolgreiche Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik

Positiver Arbeitsmarkt und Aufwärtsentwicklung in den Regionen - Jugendbeschäftigungsoffensive wird fortgesetzt

Klagenfurt (LPD) - Noch nie sei so viel Geld von Wien nach
Kärnten geflossen wie in den letzten Jahren, betonte heute Landeshauptmann Jörg Haider im ORF "Kärnten heute"-Sommergespräch und verwies in diesem Zusammenhang auf Beispiele wie das Koralmbahn-Projekt und den Ausbau der B 100 Drautalstraße sowie weitere Infrastruktur- und Bauprojekte, die zur guten Beschäftigungsituation beitragen. Kärnten habe entgegen dem Trend Höchststände bei den Beschäftigtenzahlen und sinkende Arbeitslosenzahlen und dies trotz allgemeiner Konjunkturschwäche. Die zahlreichen arbeitsplatzsichernden Maßnahmen zusammen mit zukunftsorientierten Bildungs- und Ausbildungsangeboten seien für die Jugend eine gute Zukunftsperspektive. Zudem sei es gelungen, in Kärnten ein massives Schuldenabbauprogramm umzusetzen, unterstrich Haider.

Bei der Arbeitslosenentwicklung liege Kärnten im Bundesländervergleich an zweitbester Stelle, wie die August-Daten bestätigten. In Kärnten mache der Rückgang an Arbeitslosen 4,7 Prozent aus, während österreichweit eine Zunahme von 2,7 Prozent zu registrieren sei.

Im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit sei es gelungen, in den letzten Monaten zusammen mit dem Arbeitsmarktservice 10.000 Jugendliche entweder in Beschäftigung, Ausbildung oder auf einen Lehrplatz zu bringen. Die Zahl der Lehrstellensuchenden sank in Kärnten im August um 2,8 Prozent, während österreichweit eine Zunahme von 15,2 Prozent zu verzeichnen war.

Auch in den Regionen gebe es eine Aufwärtsentwicklung. Haider sagte, dass das Lavanttal und Völkermarkt wirtschaftlich sehr positiv unterwegs seien. Im Bezirk Spittal/Drau werden am Millstätter See mit dem Tourismusprojekt der Ravensburger Spiele 150 neue Arbeitsplätze geschaffen, hier sollte es keine Verzögerung durch Umweltverträglichkeitsprüfungen geben. Weiters erwähnte Haider die Aufwertung bzw. den Ausbau des Infineon-Werks in Villach, wobei demnächst über Forschungsförderung verhandelt werde, das Mahle-Filterwerk und das in Bau befindliche Lakeside-Softwarepark-Projekt nahe der Klagenfurter Uni, das in seiner ersten Ausbaustufe bereits mit High-tech-Firmen wie Kapsch ausgebucht sei.
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