Gentechnikfreie Zonen: EU-Entscheidung stößt bei Wittauer auf Unverständnis

Wien, 2003-09-02 (fpd) - Am Rande der heutigen Parlaments-Sondersitzung kritisierte der freiheitliche NR-Abgeordnete Klaus Wittauer die Ablehnung des oberösterreichischen Antrags, das gesamte Bundesland zur gentechnikfreien Zone zu erklären, durch die EU-Kommission. ****

Insbesondere die Begründung der Ablehnung stößt bei Wittauer auf Unverständnis. Auch wenn Österreich keine neuen Erkenntnisse über Umweltprobleme durch die Gentechnologie vorgelegt hat, müsste doch auch der EU-Kommission klar sein, dass sich der Pollenflug nicht an die Begrenzung von Ackerflächen hält. Diese alte Erkenntnis allein müsste schon ausreichen um gentechnikfreie Zonen zu errichten.

Wittauer fordert Landeshauptmann Pühringer und Bundesminister Pröll auf, die Durchsetzung von gentechnikfreien Zonen in Österreich mit allem Nachdruck zu unterstützen.
"Solange die gesundheitlichen Risken der Koexistenz verschiedener Erzeugungsformen nicht eindeutig geklärt ist, sind gentechnikfreie Zonen die einzige wirksame Lösung des Problems", betonte Wittauer abschließend. (Schluss)

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