FPD: Deutschlandsberger Deklaration: 100% freiheitlich, 100% umgesetzt

Deutschlandsberger Deklaration im Wortlaut:

Beschluss des FPÖ-Bundesparteivorstandes

Der Bundesparteivorstand der Freiheitlichen Partei Österreichs fordert die Bundesregierung auf, in Sorge um die Arbeitsplätze Tausender Mitarbeiter der voestalpine AG, in Kenntnis des Beschlusses des Ministerrats vom 24. Juni 2003 betreffend die geplante Privatisierung der voestapline AG und im Wissen um die Bedeutung der voestalpine AG als Leitbetrieb für die industrielle und gewerbliche Landschaft Österreichs, dafür Sorge zu tragen, dass

1. die ÖIAG oder ein anderer österreichischer Kernaktionär an der voestapline AG weiterhin einen Anteil von mindestens 25 % plus eine Aktie hält, um so weitreichende Entscheidungen, wie den Verkauf an das Ausland oder eine Filetierung bzw. Zerschlagung dieses Unternehmens, zu verhindern, und dass
2. aus gegebenen Anlaß ÖIAG-Aufsichtsräte, die gleichzeitig die Interessen potentieller Käufer der voestalpine AG vertreten könnten, aus wichtigen Gründen abzuberufen sind, sodass jedweder Verdacht einer eventuellen Unvereinbarkeit vermieden wird.

Die voestapline AG ist ein Paradebetrieb der österreichischen Industrie. Alleine im Geschäftsjahr 2002/2003 wurde das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. Der Umsatz ist um 31 % auf 4.391,9 Millionen Euro gestiegen. Der Vorstand der voestalpine steuert das industrielle Flaggschiff Österreichs seit Jahren auf Erfolgskurs und sichert damit auch Tausenden Menschen ihren Arbeitsplatz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch alle Zuliefer- und Abnehmerbetriebe sollen auch in Zukunft auf die voestalpine AG als starken Leitbetrieb vertrauen können.
Die voestalpine AG wird allerdings nur dann weiterhin ein starker österreichischer Leitbetrieb sein, wenn gewährleistet ist, dass es zu keinem Verkauf an einen Großkonzern kommt, der im Sinne seines Konzernergebnisses in erster Linie seine eigenen Interessen und nicht die Interessen des Wirtschaftsstandortes Österreich vertritt.

Deutschlandsberg, am 28. Juni 2003

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