VOEST: Bleckmann sieht FPÖ-Linie voll umgesetzt

Deutschlandsberger Erklärung findet Niederschlag in gemeinsamem Entschließungsantrag

Wien, 2003-09-02 (fpd) - "Was gestern noch unmöglich schien, sei heute durch ein umfangreiches Engagement der Freiheitlichen möglich geworden", kommentierte FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann das Zustandekommen eines gemeinsamen Entschließungsantrages der Regierungsparteien zur Privatisierung der VOEST. Gestern hatten Molterer und Grasser einen solchen bekanntermaßen noch kategorisch ausgeschlossen. ****

In diesem Entschließungsantrag hätten die Freiheitlichen sämtliche ihrer Forderungen einbringen können. Demnach werde der Aktienanteil der Mitarbeiter auf 10% angehoben. "Das bedeutet eine Stärkung jener, die wohl am meisten an einer Fortsetzung der Erfolgsgeschichte des Unternehmens interessiert sind, nämlich die Dienstnehmer", sagte Bleckmann. Darüber hinaus habe man entgegen des ursprünglichen Wunsches der Volkspartei festschreiben können, dass auch die Anteile der österreichischen Aktionäre aufgestockt würden und eine österreichische Kernaktionärsstruktur von 25% plus einer Aktie Grundlage für eine Privatisierung sei.

Die Freiheitlichen sehen somit ihre Deutschlandsberger Erklärung vom 28. Juni 2003 vollends umgesetzt. "Denn: Wenn die ÖIAG keinen lupenreinen Kernaktionär findet, der sämtliche Zielvorgaben aus dem heutigen Entschließungsantrag auf Punkt und Beistrich erfüllt, kommt es zu keiner Privatisierung", fand Bleckmann klare Worte. Der heutige Antrag sei ein großer Erfolg für die Freiheitlichen und ein annehmbarer Kompromiß für den Koalitionspartner. "Sämtlichen Medien, die gegenteiliges Behaupten und der FPÖ hier ein Verlassen ihrer Linie attestieren, empfehle ich, sich vor der Verbreitung groben Unfugs mit dem Sachverhalt vertraut zu machen", schloss Bleckmann. (Schluss)

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