Unwetterschäden: Scheuch verwundert über Trägheit der SPÖ-Kärnten

Forderung von SP-Trunk leider einen Tag zu spät - Scheuch bringt Antrag im Parlament ein

Wien, 2003-09-02 (fpd) - Der freiheitliche Abg. DI Uwe Scheuch zeigte sich heute über die Trägheit der Kärntner SPÖ verwundert. "Es freut mich zwar, daß Frau Trunk vier Tage nach der Katastrophe auch endlich auf die FPÖ-Forderungen eingeht, und Geld für die Opfer fordert, nur eben leider etwas spät".****

"Es ist nur traurig, daß es weder Sie, und schon gar nicht ihr Oberkärntner Kollege, Abg. Posch der Mühe wert gefunden haben, Vorderberg zu besuchen, um sich selbst ein Bild von der Katastrophe zu machen. Während sich die Kärntner SPÖ Abgeordneten in aller Ruhe auf ihr ÖIAG Sommertheater in Wien vorbereitet haben, war ich persönlich in Vorderberg vor Ort, und habe als Abgeordneter der Oberkärntner Region die nötigen Schritte für eine rasche Hilfeleistung eingeleitet!", sagte Scheuch.

Im Zuge der heutigen Sondersitzung werde er, Scheuch, einen Antrag einbringen, der die nötigen Gelder sichere. "Egal ob in Klagenfurt oder in Wien, wir Freiheitlichen sind uns unserer Verantwortung in der Regierung bewußt. Das sammeln von politischen Kleingeld, das die SPÖ auf den Rücken der Leid geplagten Bevölkerung macht, ist unerträglich und dem Ernst der Sache nicht würdig", betonte Scheuch in Richtung Trunk und Co.

Nichts desto trotz hoffe er aber, daß es hier über alle politischen Parteien hinweg einen breiten Konsens geben wird. "Die Bevölkerung von Vorderberg, Stockenboi und der anderen betroffenen Regionen braucht nun unsere Hilfe und kann auf das Parteigeplänkel der SPÖ gut und gerne verzichten", schloß Scheuch. (Schluß)

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