VP-Strobl: Brandsteidl und Laska ziehen Populismus seriöser Bildungspolitik vor

Bildung zu wichtig, um für politische Kleingeldhascherei missbraucht zu werden

Wien (VP-Klub): Laska und Brandsteidls Kritik an der Bundesregierung ist schnell als seichter Populismus entlarvt, da sie auf falschen Tatsachen gründet. Nirgendwo in Europa ist die Jugendarbeitslosigkeit so gering wie in Österreich. "Wenn Laska und Brandsteidl angesichts dieser Tatsache von 'wirtschaftspolitischer Verfehlung der Regierung' sprechen, wegen der die 'Beschäftigungssituation junger Menschen schlechter sei denn je', zeigt das klar, dass für die Wiener SPÖ offensichtlich billige Polemik vor seriöser, auf Tatsachen basierender Politik geht", erklärte der Wiener ÖVP-Bildungsabgeordnete Prof. Walter Strobl.

Das gilt auch für ihre Aussagen zur Stundenreduktion. Eine Vielzahl von Jugendforschern und Bildungsexperten hat in den vergangenen Jahren wiederholt aufgezeigt, dass Österreichs Schüler im Schnitt mehr Zeit für die Schule arbeiten als ein Erwachsener Angestellter für den Beruf aufbringt. Laska und Brandsteidl sollten sich erinnern, dass auch von Seiten der SPÖ immer wieder die zu hohe Stundenbelastung kritisiert worden ist, wie beispielsweise von ihrer Schülerorganisation AKS. Auch prominente Vertreter der SPÖ wie die Angeordneten Schasching, und Kuntzl sprachen sich für eine Verkürzung der Arbeitszeit für Schüler aus. Mit der moderaten Stundenreduktion um eineinhalb bzw. zwei Wochenstunden ist ein wichtiger Schritt zur geforderten zeitlichen Entlastung der Schülerinnen und Schüler gesetzt worden. Dass Brandsteidl und Laska dies angesichts der Tatsache, dass für Wien zusätzliche 80 Lehrerdienstposten ausgeschrieben wurden, einseitig als Kürzung der Ressourcen zu bezeichnen, zeigt wiederum dass für die Wiener SPÖ Populismus Vorrang vor Kontinuität und Sachlichkeit in der Bildungspolitik hat.

Nach Ansicht des Wiener VP-Bildungssprechers müssen mehrere Vorfälle im Wiener Schulbereich einer näheren Untersuchung unterzogen. "Soviel steht fest: Die Situation rund um die Klassenschülerhöchstzahlen, die Anstellung und die Verrechnung von Pflichtschullehrern ist sehr aufklärungsbedürftig", so Strobl abschließend.(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002