Neuer Teilnahmerekord bei "cybergeneration - u19 freestyle computing". Mit 1042 Arbeiten junger MedienkünstlerInnen hat sich die Anzahl der Einreichungen seit 1998 mehr als verdoppelt -BILD

30.9.2003 Deadline für den ÖKS-Computeranimationsaward "Young Infoscreen Award"

Linz (OTS) - Mit 1042 Arbeiten junger MedienkünstlerInnen, Schulen und Jugendzentren meldet der Wettbewerb für
Computerkunst "cybergeneration - u19 freestyle computing" einen neuen Rekord. Gegenüber dem ersten Bewerb 1998 (548 Einreichungen) hat sich die Anzahl der Einreichungen mit 52% mehr als verdoppelt. Die Preisverleihung von u19 erfolgt am 8.9.2003 im Rahmen der Prix Ars Electronica Gala. Alle drei Preisträger (Goldene Nica und zwei Auszeichnungen) und elf weitere Anerkennungen werden am 9.9.2003 um 10.30h im O.K. Centrum für Gegenwartskunst/Linz mit Urkunden ausgezeichnet. "cybergeneration - u19 freestyle computing" wurde 1998 vom ORF Oberösterreich und dem Österreichischen Kultur-Service (ÖKS) entwickelt. Hauptsponsor ist die BAWAG / P.S.K. Gruppe. Der ÖKS griff das große Interesse an der Kategorie "Animation/Video" auf und rief den österreichweiten Computeranimationsaward "Young INFOSCREEN Award" (powered by Hewlett Packard) ins Leben. Animiationsfreaks können noch bis 30.9.2003 ihre Arbeiten beim ÖKS einreichen.

Den Hauptpreis, die Goldene Nica (5.500 Euro), erhält Georg Sochurek aus St. Pölten (19 Jahre) für sein Projekt "Rubberduck". "Rubberduck" erzählt die Geschichte vom Leidensweg einer kleinen Gummi-Ente in Form einer modernen Fabel. Der 18-jährige Georg Sochurek möchte mit dieser Animation die ZuschauerInnen zum Nachdenken bewegen. Seine Motivation, Themen wie Anders-Sein, Bosheit, Leiden und Schicksalswendungen mit seiner Animation "Rubberduck" aufzuarbeiten, gelang ihm mit hoher Professionalität.

An Sigrun Fugger (18 Jahre) und Martin Leonhartsberger (19 Jahre) aus Leonding und Gramastetten geht die erste Auszeichnung mit 2.200 Euro. Sie entwickelten ein medizinisches Analysegerät, das in der Lage ist, das Gleiten von Wirbelkörpern (Fachausdruck: Listhese) zu messen. Ziel war, die Ergebnisse des Diagnosegerätes in grafisch ansprechender und verständlicher Form behandelnden Ärzten oder Therapeuten zur Verfügung zu stellen. Derzeit ist das "Listheseanalysegerät" bereits in der Landesnervenklinik Linz Wagner Jauregg im Probe-Einsatz.

Die zweite Auszeichnung mit 2.200 Euro erhalten die beiden 14jährigen Kärntner Schüler Armin Ronacher und Nikolaus Mikschofsky aus Hermagor für "be a bee". Hauptziel des Spieles ist es, den eigenen Honig gewinnbringend zu verkaufen. Die Arbeit der Bienen zu überwachen, sowie für Ausbildung und Nahrung zu sorgen sind nur einige der Aufgaben, die Spielbegeisterte erwarten. Konkurrenz erhält man durch einen fremden Bienenstock.

Erkennbare Trends bei der Jugendkategorie

Mehr als 75% der TeilnehmerInnen waren unter 17 Jahre alt. Am stärksten war die Gruppe der 14-16jährigen Jugendlichen vertreten (33% der TeilnehmerInnen). Besonders interessierte sich diese Altersgruppe für die Programm- und Softwareentwicklung. Stark gestiegen ist die Anzahl der Einreichungen in der Gruppe der bis zu 10jährigen (18% auf 22% von 2001 auf 2003). Das kann als Resultat des verstärkten Computereinsatzes in den Volksschulen gewertet werden. Hier überwiegt der digitale Grafikbereich. Auffallend war, dass -obwohl Musik im Leben von jungen Menschen eine große Rolle spielt -kaum selbst gesampelte und komponierte elektronische Musik beim Wettbewerb eingereicht wurde.

ÖKS organisiert Computeranimationsaward

Eine signifikante Steigerung zeigt sich von 2001-2003 in der Werkkategorien "Grafik/digitale Bildbearbeitung" (von 40% auf 51%) und "Animation/Video" (von 9% auf 17%). Der ÖKS hat diesen Trend aufgegriffen und einen eigenen Wettbewerb für Computeranimation ins Leben gerufen. Als Medienpartner gewann der ÖKS INFOSCEEN Austria und als Hauptsponsor Hewlett Packard. Das Bildungsministerium unterstützt den Wettbewerb. Der Wettbewerb läuft noch bis 30.9.2003 und Animationsfreaks können ihre Arbeiten beim ÖKS einreichen. Infos unter www.infoscreenaward.at

cybergeneration - u19 freestyle computing

"cybergeneration - u19 freestyle computing" wurde 1998 vom ORF Oberösterreich und dem Österreichischen Kultur-Service (ÖKS) entwickelt. Die Kategorie für Kinder und Jugendliche erweitert den Prix Ars Electronica, den renommiertesten und höchstdotierten Wettbewerb für Cyberart weltweit. Diverse Internetanwendungen, selbst gestaltete Webpages, interaktive Spiele, selbst programmierte Software, computergenerierte Sounds und Animationen, Grafiken, selbst konstruierte Miniroboter - also Projekte, die sich kreativ mit den Neuen Medien auseinandersetzen und mit dem Computer realisiert werden - können von Kindern und Jugendlichen unter 19 eingereicht werden. Der Österreichische Kultur-Service (ÖKS) fördert seit sechs Jahren den Bewerb, die BAWAG / P.S.K. Gruppe ist Hauptsponsor. Auf der Homepage http://www.u19.at sind alle preisgekrönten Projekte zum Downloaden bereitgestellt. Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgte nach den Kriterien Innovation, Kreativität, Ausführung und Alter der EinreicherInnen.

ÖKS Österreichischer Kultur Service

Der ÖKS ist ein Dienstleistungsunternehmen an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Bildung. 26 Jahre Erfahrung in der Bildungs-und Kulturlandschaft weist den ÖKS als Spezialisten in der Zusammenarbeit mit jungen Menschen, LehrerInnen und KünstlerInnen aus. Als europäischer und internationaler Kooperationspartner organisiert der ÖKS Projekte in den Bereichen seiner Kernkompetenz und beteiligt sich an verschiedenen Netzwerken auf europäischer Ebene. Sein Ziel ist die Auseinandersetzung mit der Vielfalt von Kunst und Kultur in allen Bereichen der Gesellschaft. Mit der 2001 gegründeten ÖKS-Kultur Service GmbH tritt der ÖKS auch an Wirtschaftsunternehmen heran.

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