Österreichs Exportfirmen erobern Marktanteile in Frankreich

Leitl vereinbart mit Frankreichs Wirtschaftskammerpräsident Bernardin weiteren Ausbau der österreichisch-französischen Wirtschaftsbeziehungen - 2.000 heimische Unternehmen in Frankreich aktiv

Wien (PWK566) - Dem verlangsamten Wirtschaftswachstum in
Frankreich und der generellen Konjunkturflaute zum Trotz herrscht im französisch-österreichischen Außenhandel auf beiden Seiten großes Engagement. Österreichs Exporte wuchsen 2002 auf ein Volumen von 3,4 Mrd Euro, die Importe aus Frankreich erreichten 3 Mrd Euro. "In unserem sechstwichtigsten Exportmarkt hat Österreich Marktanteile gewonnen. Durch unsere Frankreich-Exporte werden rund 50.000 Arbeitsplätze in unserem Land gesichert", wies WKÖ-Präsident Christoph Leitl beim heutigen Treffen mit dem Präsidenten der Französischen Wirtschaftskammer, Jean-Francois Bernardin, in Wien auf die große Bedeutung des Außenhandels mit Frankreich hin.

Sowohl die Export- als auch die Importentwicklungen in Österreich und Frankreich sprechen für großes gegenseitiges Marktinteresse. Zur Zeit sind rund 2.000 österreichische Unternehmen im Frankreichgeschäft tätig, 180 davon, wie zB Wienerberger, Frequentis, Böhler-Uddeholm, VAI, Meyr-Melnhof und Plasser&Theurer verfügen über Niederlassungen und Beteiligungen. "Wir nehmen heuer in Frankreich wieder mit österreichischen Beteiligungen an allen bedeutenden internationalen Messen und Fachausstellungen in den Bereichen Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Mode, Holz und Umwelt teil," berichten die beiden WKÖ-Handelsdelegierten Philipp Marboe (Paris) und Michael Spalek (Strassburg). Ende Juni d.J. eröffnete die österreichische Hotelkette k&K Hotel ihr erstes Hotel in Paris. Das Hotel wurde gekauft, adaptiert und aus Österreich ausgestattet. Die Investitionshöhe betrug 7 Mio Euro.

"Auch zahlreiche französische Firmen setzen wichtige Investitionen in Österreich", wies Leitl hin: Perlmoser Lafarge, Marionnaud Parfümerie (Holzer/Importparfümerie), Schneider Electric/VA Tech (Transformatoren), Credit local de France /Kommunalkredit, Gruppe Vinci/TMS Produktionssysteme, Accor-Hotels und JC Decaux/gewista.

"Über die Wirtschaftskammern beider Staaten wollen wir das Exportgeschäft vertiefen und die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen und -Kooperationen weiter ausbauen", betonte der WKÖ-Präsident. Beim heutigen Zusammentreffen, an dem auch österreichische Unternehmer teilnahmen, verlieh Leitl Präsident Bernardin die Große Goldene Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Österreich als Ausdruck der ausgezeichneten Bemühungen zur Intensivierung von Außenhandel und Investitionen. (Ne)

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