"The Song of Terezin" im Odeon

Mailath-Pokorny: Kunst als Weg des Erinnerns Wien (OTS) - Die Kunst biete einen Weg, verdrängte Geschichte zu erleben, sich ihrer zu erinnern, sagte Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny anlässlich der szenischen Aufführung des Oratoriums "The Song of Terezin" am Montag Abend im Odeon. Mit der Erinnerung an das Martyrium der vielen tausend Kinder in Theresienstadt vermittle dieses Kunstwerk einen Eindruck des unbegreiflichen und unbeschreibbaren Leids, das der Nationalsozialismus angerichtet habe.

"The Song of Terezin" wurde von dem 1934 aus Österreich in die USA emigrierten Musiker Franz Waxmann in den 60er Jahren geschrieben, der 8 Gedichte von Kindern aus Theresienstadt vertonte. Die szenische Aufführung im Odeon unter Zusammenwirken verschiedener künstlerischer Kräfte wurde vom Mauthausen Komitee Österreich mit Unterstützung durch die Stadt Wien initiiert, mit Frau Alena Munkowa war eines der damaligen Kinder ebenso anwesend wie weitere Zeitzeugen und der Sohn des Komponisten. In einer anderen Fassung kommt das Werk im Jugendstiltheater, 1140 Wien, Baumgartner Höhe, am 11. September um 10 und um 14 Uhr nochmals zur Aufführung. (Schluss) gab

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