Gratzer: Lehrplatzmisere wird sich in den kommenden Wochen wieder verschärfen

Bundesunterstützung für Betriebe, die zusätzliche Lehrlinge ausbilden wollen

St. Pölten, (SPI) - Für mehr als eine Million Schülerinnen und Schüler beginnt diese Woche wieder der Unterricht und damit der ‚Ernst des Lebens'. Ebenso beginnt für viele junge Menschen, welche ihre Pflichtschulzeit hinter sich gebracht haben und in den kommenden Wochen eine Lehrstelle für eine Berufsausbildung suchen, ein strapaziöser und vielfach demotivierender Hürdenlauf. Viele von ihnen werden keine Ausbildungsstelle finden, allein in Niederösterreich geht man von einer Zahl jenseits der 700 aus. Diese Umstände führten bereits in der Vergangenheit dazu, dass in Niederösterreich die Arbeitslosigkeit bei den 19- bis 24-Jährigen besonders hoch ist", so der Amstettner SP-LAbg. Ing. Franz Gratzer.****

Angesichts dieser Problematik, die für viele junge Menschen Erschwernisse und in Einzelfällen einen um viele Monate oder gar Jahre verzögerten Start ins Berufsleben bringt, üben sich die Verantwortlichen der Bundesregierung in Stillschweigen und Aussitzen. Statt die Hände in den Schoß legen, muss es sofort zusätzliche Maßnahmen zur Schaffung neuer Lehrplätze bzw. zur Ausnützung aller vorhandenen Ausbildungsplätze geben. "Dazu ist es sicher vorteilhaft, über zusätzlichen Unterstützungen für Unternehmen, welche Lehrplätze anbieten, nachzudenken. Müssten die Unternehmen die Kosten nicht tragen, würden sie auch zusätzliche Lehrlinge ausbilden", so Gratzer weiter.

"Langfristig soll durch einen Lehrlingsfonds ein Lastenausgleich zwischen Betrieben, die Lehrlinge ausbilden und solchen, die keine ausbilden, erreicht werden. Die SPÖ-NÖ hat hier bereits einen einschlägigen Beschluss im NÖ Landtag herbeigeführt. Die Länder können hier aber nicht die alleinige Verantwortung übernehmen. Der Bund muss mitarbeiten, damit viele junge Menschen nicht von Arbeits-und Perspektivlosigkeit bedroht sind", so Gratzer abschließend. (Schluss) fa

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