Doppelmaut: AK-Präsident für gemeinsames Nein zur "Standortsteuer"

Klagenfurt(AK) - Die Arbeiterkammer wiederholt vor dem für Freitag von Landesrat Dörfler einberufenen Gipfel die Forderung nach Abschaffung der Sondermauten in Kärnten. "Wir bleiben als Wirtschaftsstandort auf der Strecke, wenn die Bemautung der Tauern-und Karawankenautobahn nicht fällt", betont AK-Präsident Günther Goach. Er plädiert an alle Verantwortlichen, sich klar gegen die drohende ‚Standortsteuer’ für Kärnten auszusprechen.
"Uns geht es um die Konkurrenzfähigkeit der Kärntner Wirtschaft und damit um die Sicherung von Arbeitsplätzen und um faire Preise für Konsumenten", betont Goach. Deshalb müsse eine doppelte Bemautung des Standortes Kärnten nach Einführung des LKW-Roadpricing ab 2004 unbedingt verhindert werden, verlangt der Arbeiterkammer-Präsident. Goach verweist auf den von der Arbeiterkammer im Jänner einberufenen "Runden Tisch" zur Verbesserung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage in Kärnten. "Alle Teilnehmer aus den Reihen der Wirtschaft, der Politik und der Sozialpartner haben sich in diesem Forum für die Abschaffung der Doppelmaut ausgesprochen, um Standortnachteile für Kärnten zu verhindern", erinnert Goach. "Ich gehe davon aus, dass diese Aussagen auch jetzt noch Gültigkeit haben und am Freitag die gemeinsame Ablehnung einer unfairen ‚Standortsteuer’ für Kärnten erfolgt", betont Goach. Kärnten dürfe durch die drohende Doppelmaut gegenüber anderen Bundesländern nicht benachteiligt werden.****

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