AK Pressekonferenz: Soziale Verantwortung von Unternehmen ist mehr als ein bloßer Werbegag

ACHTUNG - GEÄNDERTE BEGINNZEIT!!!

Wien (AK) - Soziale Verantwortung (Corporate Social
Responsibility, CSR) wird derzeit seitens der Unternehmen groß geschrieben. Zahlreiche Unternehmen werben mit veröffentlichten Nachhaltigkeitsberichten und freiwilligen Verhaltenskodizes (zB OMV, Baxter oder ABB). Die Industriellenvereinigung startet im September gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer die Initiative "Wirtschaftlicher Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung". Auch die EU hat mit einem Grünbuch zu CSR im Jahr 2001 deutliche Signale in diese Richtung gesetzt. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass hinter diesem plötzlich gewachsenen Engagement oft nur potemkinsche Dörfer stecken.
Viel zu oft geht es nicht um die Sache selbst. Nicht die Übernahme sozialer Verantwortung ist das erklärte Ziel, sondern die Erzielung von Wettbewerbsvorteilen durch die Verbesserung des Image. Werbegags sind aus Sicht der AK aber zu wenig. Sozial verantwortliches Handeln muss die gesamte wirtschaftliche Wertschöfpungskette (also auch Zulieferbetriebe oder Subunternehmen) und die konsumentenpolitische Dimension umfassen.
Die Vorschläge und Forderungen der AK sind Gegenstand einer Pressekonferenz mit

Elisabeth Beer, Abt. EU und Internationales, AK Wien
Walter Gagawczuk, Abt. Sozialpolitik, AK Wien
Karl Kollmann, Abt. Konsumentenpolitik, AK Wien
Heinz Leitsmüller, Abt. Betriebswirtschaft, AK Wien

am 4. September 2003, 9.30 Uhr

AK Wien, 4. Stock, Zimmer 400
4, Prinz Eugen-Str. 20-22

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Pressekonferenz begrüßen zu dürfen.

Rückfragen & Kontakt:

Thomas Angerer
AK Wien Presse
Tel.: 501 65-2578
thomas.angerer@akwien.or.at
http://www.akwien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001