Blecha: Generationenvertrag auf Rechtsbasis stellen

Auf Agenda des Österreich-Konvents

Wien (SK) Einen neuen Vorschlag bringt der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs in die Debatte um den Generationenvertrag ein. "Das bislang ungeschriebene Gesetz, wonach die in Arbeit stehende Bevölkerung für die Pensionen ihrer Eltern sorgt und die bei Inkrafttreten des ASVG gültige Formel, dass die Pensionen zu einem Drittel von den Dienstnehmern, von den Dienstgebern und vom Staat finanziert werden, soll auf eine staats-rechtliche Basis gestellt werden", erklärte Karl Blecha am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Blecha schlägt vor, dass dieses Thema auf die Agenda des Österreich-Konvents an oberster Stelle gesetzt wird, und fordert die Einbeziehung der Vertreter der jungen und der älteren Generation, die bislang von den Beratungen des Konvents ausgeschlossen sind.

Die Argumentation von Seniorenvertreter Blecha: "Pensionssicherheit ist auch Vertrauenssache. Daher muss der Generationenvertrag durch ein Verfassungsgesetz auf die höchste staatliche Rechtsebene gestellt werden, damit sich der Staat nicht aus seiner Verantwortung davonstehlen kann und die Jugend einen Rechtsanspruch auf eine Pension hat!" (Schluss) wf/mm

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