LH Haider: Keine Strompreiserhöhung durch die Kelag

Andere Bundesländer kündigen Erhöhung an - Durch Netztarifsenkung sollen Strompreissenkungen möglich werden

Klagenfurt (LPD) - Während andere Bundesländer ihren Strompreis erhöhen wollen, macht Kärnten dabei nicht mit. Bei der heutigen Verbund-Länderbeirats-Sitzung Klagenfurt machte Landeshauptmann Jörg Haider deutlich, dass Kärnten und er als Mehrheitseigentümer-Vertreter der Kelag dafür Sorge getragen habe, dass die Kelag den Strompreis nicht erhöhen wird. Andere Bundesländer haben bereits angekündigt, dass sie den Strompreis auch infolge der Auswirkungen durch die Trockenheit erhöhen werden.

Kärnten hat in der Vergangenheit bereits mehrere Strompreissenkungen erfolgreich durchgeführt. Der Landeshauptmann erwartet sich, dass durch die Senkung des Netztarifes für die Leitungen durch den Regulator Spielraum für weitere Strompreissenkungen in ganz Österreich geschaffen werde. Dies sei besonders wichtig, einerseits um die Kaufkraft zu stärken, andererseits um den Wirtschafsstandort zu beleben, unterstrich der Landeshauptmann. Er wies darauf hin, dass Kärnten gut beraten war, nicht der Österreichischen Stromlösung beizutreten, weil in der Folge Strompreiserhöhungen zu erwarten waren.

Das Land als Mehrheitseigentümer der Kelag habe mit der Partnerschaft der RWE den richtigen Weg eingeschlagen, der sich für die Kärntnerinnen und Kärntner jedenfalls positiv auswirke. So sei es trotz Netztariferhöhung durch mehrere Strompreissenkungen in Kärnten gelungen, den Strompreis unter dem Niveau von 1999 zu halten, so Haider. Andere Bundesländer sollten dieser vorbildhaften Strompreissenkungspolitik folgen.

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