Rack fordert gemeinsame Richtlinie für Tunnelsicherheit

Transit-Vermittlungsausschuss konstituiert sich am 3. September

Wien, 29. August 2003 (ÖVP-PK) Klare Verantwortlichkeiten für Tunnelsicherheit forderte heute, Freitag, der EVP-Europaabgeordnete MEP Univ. Prof. Dr. Reinhard Rack. "Es muss einen Verantwortlichen geben, der für alle Koordinierungsaufgaben zuständig ist." Schließlich gehe es auch darum, das subjektive Gefühl der Verkehrsteilnehmer zu verbessern, betonte der EU-Abgeordnete.****

"Das europäische Parlament hat die Kommission dringlich aufgefordert, gemeinsame Standards für mehr europäische Sicherheit zu organisieren." Sämtliche Maßnahmen müssten dem neuesten Stand der Technik entsprechen, sagte Rack und erinnerte dabei an katastrophale Ereignisse wie die Brände im Tauern- und Mont Blanc-Tunnel. Information für Verkehrsteilnehmer, wie man sich bei Tunnelfahrten zu verhalten habe, sei sehr wichtig. Das europäische Parlament bestehe daher sehr stark auf mehr Tunnelsicherheit. "Auch wenn insbesondere durch den Einbau von Sicherheitseinrichtungen in ältere Tunnels sehr hohe Kosten entstehen", so Rack.

In Zusammenhang mit der Transitfrage verwies Rack auf die konstituierende Sitzung der Parlamentsdelegation für den Vermittlungsausschuss nächste Woche. Diese Gruppe von fünfzehn Europaabgeordneten werde in den nächsten Monaten versuchen, mit fünfzehn Regierungsvertretern vor dem 31. Dezember 2003 eine weiterführende Transitlösung zu finden. "Ich freue mich, dass ich von meiner Fraktion als eines der ordentlichen Mitglieder nominiert worden bin. Ich würde mich freuen, wenn die Sozialdemokratie Hannes Swoboda ins Ticket hinein bringen kann", sagte Rack abschließend.

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