Walch: Rechnungshof bestätigt Kritik an Haberzettl

Haberzettl mißbraucht Betriebsdienst zum Erhalt von Privilegien seiner Genossen

Wien, 2003-08-29 (fpd) - "Der von Rechnungshof und Presse aufgezeigte Fall Farthofer zeigt, daß es den SPÖ-Gewerkschaftern in den ÖBB einzig darum geht, Sonderrechte für ihre Genossen zu sichern", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann und Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) OÖ Abg. Max Walch. "Hier mißbraucht man mit Streikdrohungen ständig die Mitarbeiter des Betriebsdienstes, die man selbstverständlich besser stellen muß, als Angestellte im Verwaltungsbereich."****

"Der Fall des SPÖ-Politikers Farthofer zeigt einmal mehr, wie hier Betrieb und Arbeitnehmer auf unanständigste Weise für sozialistisches Privilegienrittertum zweckentfremdet und noch heute als roter Selbstbedienungsladen für Sonderrechte gesehen werden", meinte der freiheitliche Arbeitnehmervertreter. "Es ist unumgänglich, dass es im Bereich der ÖBB zu Reformen kommt. Man muß endlich zwischen Verwaltungs- und Betriebsdienst unterscheiden."

"Haberzettls Weg ist jedoch ein anderer: Die Kollegen aus dem Betriebsdienst sind ihm völlig egal und er mißbraucht sie und ihre Stärke zum Erhalt von ungerechtfertigten Sonderrechten für ihn und seine SPÖ-Genossen", so Walch weiter. "So kann das nicht weitergehen. Wenn die SPÖ-Personalvertreter das nicht bald einsehen, dann wird die öffentliche Meinung bald alle ÖBB-Bediensteten in einen Topf werfen. Und damit könnte jenen, die Tag und Nacht im Betriebsdienst stehen, die Möglichkeit genommen werden, in die Schwerarbeiterregelungen übernommen zu werden."

"Wir Freiheitliche wollen das nicht. Und Haberzettl und seine roten Kameraden sollten sich schleunigst überlegen, was sie den Mitarbeitern vom Betriebsdienst mit ihrer Haltung antun und sie damit wirklich ihrer Rolle als Personalvertreter gerecht werden. In Wahrheit wohl eher der des "Personalverräters"", schloß Walch. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0001