Kabas: Längere Öffnungszeiten: Wiener Linien haben Handlungsbedarf

Busfahrpläne müssen an geänderte Bedingungen angepasst werden

Wien, 29.08.03 (fpd) - Im Zusammenhang mit den längeren Ladenöffnungszeiten mahnte heute der Landesparteiobmann der Wiener Freiheitlichen Mag. Hilmar Kabas eine rasche Reaktion der Wiener Linien bei einigen Busfahrplänen ein. Es müsse gewährleistet sein, dass vor allem die betroffenen Arbeiter und Angestellten mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Heimweg antreten können. Nach den gültigen Fahrplänen der Wiener Linien sei dies jedoch nicht überall zu garantieren.

Als Beispiel führte Kabas den Gewerbepark Stadlau an der Breitenleer Straße und die sogenannte "Möbelmeile" im Bereich des Rautenweges mit Einrichtungshäusern wie Leiner, Kika oder Möbel-Ludwig im 22. Bezirk an. Der Fahrplan der Buslinie 27 A zur U 1-Endstelle in Kagran sei hier so rasch als möglich kundenfreundlicher zu gestalten.

Von der Station Hermann-Gehbauer-Straße/Rautenweg etwa (Leiner, etc.) fahre das letzte Fahrzeug an Samstagen laut Fahrplanauskunft der Wiener Linien um 18 Uhr 23 zur U 1 nach Kagran. Zahlreiche Angestellte, die nach dem Schließen der Häuser für die Konsumenten noch allerhand Tätigkeiten (Abrechnung, etc.) zu verrichten haben, können diesen Bus unmöglich erreichen und stehen dann verloren "in the middle of nowhere". Zumindest eine weitere Fahrt müsse hier von den Wiener Linien in Zukunft eingeplant werden.

Ähnlich stelle sich die Situation im Gewerbepark-Stadlau dar, wo von der zentralen Haltestelle an Samstagen laut Wiener Linien um 18 Uhr 20 der letzte Bus nach Kagran fährt. Für Donnerstag, der sich in Gewerbeparks und Möbelhäusern als "langer Wochentag" mit Öffnungszeiten bis 21 Uhr etablieren wird, sei der letzte 27 A laut Auskunft überhaupt für 19 Uhr 20 angeschrieben.

Auch der 25 A, der das Einrichtungshaus KIKA und zahlreiche andere Großfirmen am Rautenweg mit längeren Öffnungszeiten mit der U 1 in Kagran verbindet, fährt nach aktuellem Fahrplan von der Station Obachgasse an Donnerstagen nur bis 20 Uhr 09 und an Samstagen lediglich bis 17 Uhr 33.

Der Handlungsbedarf liege deutlich auf der Hand. Vor allem angesichts saftiger Gebührenerhöhungen sei es die Pflicht der Wiener Linien, das Angebot an öffentlichen Verbindungen im Interesse der Fahrgäste an geänderte gesetzlichen Rahmenbedingungen anzupassen, hielt Kabas abschließend fest. (Schluß) am

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