Bleckmann: ÖBB-Personalchef Moldaschl zur Verantwortung ziehen

Pensionierungswildwuchs umgehend eindämmen

Wien, 2003-08-29 (fpd) - Scharfe Kritik übt FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann am "Pensionierungswildwuchs in der ÖBB". Tag täglich kämen neue Skandale und unfassbare Beispiele für Ruhestandsantritte aufs Tapet - und allesamt mit voller Duldung von ÖBB-Personalchef Wolfgang Moldaschl. ****

"70% der Pensionsantritte erfolgen wegen Dienstunfähigkeit. Nur 12 von ca. 43.000 ÖBB-Beamten sind älter als 60 Jahre. In der Altersklasse der über 50-jährigen liegen die jährlichen Krankenstandstage bei über 70, im ASVG-Bereich hingegen bei 20 Tagen. In der ÖBB kommen drei mal so viele Pensionisten auf einen Erwerbstätigen wie in der Privatwirtschaft. Außerdem gibt es die Praxis, dass Bedienstete während laufender Frühpensionierungsverfahren sogar auf eigens dafür geschaffene Planstellen befördert werden", zeigte Bleckmann nur einige Beispiele für die katastrophale Situation auf.

Wenn man sich den aktuellen Fall ansehe, wo ein 49-jähriger Abteilungsleiter frühpensioniert werde, weil er nicht mehr gebraucht werde, um kurz darauf als wieder Konsulent der ÖBB mit vollen Gagen aufzutauchen, "dann hört sich doch alles auf", kritisiert Bleckmann ein Beispiel für die explodierenden Beraterkosten bei den ÖBB. "Ich orte hier einen Skandal, in den ÖBB-Personalchef Moldaschl massiv verstrickt ist. Schließlich ist er einer derjenigen, die hier die Letztverantwortung und ohnehin überall ihre Finger drinnen haben", so die FPÖ-Generalsekretärin. Hier habe man es mit einem der letzten Refugien sozialistischer Günstlings- und Freunderlwirtschaft zu tun. Es werde Zeit, dass bei den ÖBB endlich Gerechtigkeit einkehre und in diesem Sumpf das große Reinemachen beginne. "Personalchef Moldaschl jedenfalls muss zur Verantwortung gezogen und ehestmöglich ausgetauscht werden", schloss Bleckmann. (Schluss)

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