MURAUER: SPÖ-THEATER RUND UM DIE VOEST IST NICHTS ALS BILLIGE KAMPAGNE GEGEN LANDESHAUPTMANN PÜHRINGER

Wien, 29. August 2003 (ÖVP-PK) Völliges Unverständnis für die SPÖ-Kritik an der VOEST-Privatisierung zeigt sich heute, Freitag, Abg. Walter Murauer. "Am Beispiel Steyr habe ich selbst erlebt, in welch wirtschaftlich schlechter Lage der Staat ein Unternehmen unter SPÖ-Führung geführt hat", weiß Murauer. "Die Sozialdemokraten haben bis heute nichts aus der Vergangenheit gelernt."****

In den 70er Jahren waren in den Betrieben der Steyrer Werke rund 17.000 Menschen beschäftigt, 10.000 davon alleine am Standort Steyr. Die SPÖ-Dominanz in der Unternehmensführung und im Betriebsrat hat dazu geführt, dass in den 80er Jahren nur mehr 5.000 Arbeitnehmer den Steyrer-Werken angehörten. Ursache waren Frühpensionen und Entlassungen. Noch heute blicken viele Steyrer mit Wehmut auf die einst so erfolgreiche Produktion von Autos, Lastwägen, Mopeds, Räder, Getrieben und Gussteile zurück. "Ein Niedergang eines staatlichen Betriebes, den ganz klar die sozialistische Führung zu verantworten hat", kritisiert der Bezirksobmann der ÖVP Steyr-Land Walter Murauer.

In den folgenden Jahren sind die angeblich so "bösen" Nicht-Verstaatlichten internationalen Investoren gekommen und haben den Steyrer Betrieben zu einem enormen wirtschaftlichen Aufschwung verholfen. BMW am PKW-Sektor, MAN bei den LKW, CASE im Bereich der Traktoren, SKF am Kugellager-Sektor sowie ZF bei den Zahnrad-Getrieben. Mit dem Einstieg der Magna-Gruppe ist die Gesamtzahl an Beschäftigten auf über 10.000 gestiegen, wie in den besten Zeiten der Steyr-Daimler-Puch AG. Murauer: "Heute sind diese Betriebe bekannt für ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit, für erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit und für ein ausgezeichnetes Betriebsklima." Darüber hinaus kommen viele Zulieferer aus der Region, die als Klein- und Mittelbetriebe ebenfalls vom modernen Produktionsstandort Steyr profitieren. "Die Region Steyr zählt zu den wirtschaftlichen Spitzenregionen Europas", ist Murauer stolz.

Murauer zeigt in diesem Zusammenhang absolut kein Verständnis für die SPÖ-Kritik am Verkauf der ÖIAG-Anteile an der VOEST: "Bis heute haben die Sozialdemokraten nichts gelernt, dass der Staat ein wahrlich schlechter Unternehmer ist. Dieses Polit-Theater der Sozialisten dient doch einzig und alleine dazu, Landeshauptmann Josef Pühringer vor der Wahl zu schaden." Gerade Pühringer habe sich dafür eingesetzt, dass es bei der VOEST-Privatisierung nun zu einer österreichischen Lösung kommen werde, bei der die oberösterreichischen Interessen - und vor allem die der Belegschaft -berücksichtigt werden. "Das Land Oberösterreich ist heute schuldenfrei und weist unter der ÖVP-Führung hervorragende soziale und wirtschaftliche Daten auf. Das ist der SPÖ natürlich ein Dorn im Auge und deshalb ist ihr jedes Mittel recht, die ÖVP mit Schmutz zu begießen", so Murauer.
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