BBAG Ergebnisse zum ersten Halbjahr 2003 - Teil 1

Ergebnisverbesserungen in allen operativen Bereichen (Ad-hoc-Mitteilung) Wien (OTS) - Nach dem verhaltenen Geschäftsverlauf in den ersten drei Monaten hat die BBAG-Gruppe ab April eine deutliche Umkehr vollzogen: Mit 37,0 Mio. Euro wurde das beste Quartals-EBIT in der BBAG-Geschichte erzielt.

Der Umsatz insgesamt im ersten Halbjahr liegt mit 544,1 Mio. Euro um 3,1 Prozent unter dem Vorjahr. Die EBITDA-Marge (auf Basis des Netto-Umsatzes) liegt mit 20,4 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau. Das EBIT liegt nach dem deutlichen Abstand im ersten Quartal mit 40,4 Mio. Euro de facto wieder auf dem Niveau des Vorjahres. Dabei fielen mehrere Einmaleffekte an: Rückstellungen für die Schließung der Brauerei Innsbruck in Österreich, Sonderkosten für das Partnerschaftsprojekt, Aufwendungen für das neue elektronische Berichtswesen "Datawarehouse" sowie deutlich geringere Liegenschaftsverkäufe im Vergleich zu 2002. Bereinigt um diese Effekte liegt das EBIT um rund elf Prozent über dem Vorjahr. Das Finanzergebnis verbessert sich um 41,5 Prozent auf -5,4 Mio. Euro. Damit stieg das Ergebnis vor Ertragsteuern um 11,5 Prozent auf 35,0 Mio. Euro. Insgesamt beträgt das Ergebnis je Aktie 1,47 Euro (+12,4 Prozent). Das Working Capital konnte zum Stichtag 30. Juni um knapp 25 Prozent auf 54,0 Mio. Euro gesenkt werden. Das Net Debt wurde im Vergleich zum Vorjahr um rund 93 Mio. Euro reduziert und liegt nun bei 179,5 Mio. Euro.

Ergebnis-Darstellung in Mio Euro nach Geschäftsbereichen (samt Veränderung in %)

Bier Alkoholfreie Getränke Immobilien Gesamtumsatz 474,8 (-2,7%) 62,3 (-5,8%) 7,0 (-1,4%) EBIT 32,6 (+16,5%) 4,8 (+12,5%) 5,3 (-24,9%) Investitionen 48,2 (+7,4%) 2,3 (-9,3%) 3,4 (+108,7%)

Die BBAG hat in ihren drei Geschäftsbereichen vielfältige Initiativen gesetzt, um ihre Position und die Ergebnisse zu verbessern:

Im Bierbereich erfolgten Preisanpassungen in mehreren Ländern als Reaktion auf Erhöhungen bei Personal- und Materialaufwendungen.
Bei den Alkoholfreien Getränken greifen die Pago-Restrukturierungsmaßnahmen. Gasteiner Mineralwasser konnte sich durch neue Kunden und neuartige Designer-Leichtflaschen besser platzieren.

Im Immobilienbereich wurden einmal mehr Entwicklungsprojekte und insbesondere umfangreiche Behördenverfahren vorangetrieben. Das operative Ergebnis aus Miete und Pacht (EBIT bereinigt um Anlagenverkaufsgewinne) beträgt 4,6 Mio. Euro, um 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

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