"Stadt und Land Wien bei Ausbildungsunterstützung Jugendlicher vorbildlich"

SPÖ-Novak weist Vorwürfe von VP-Fasslabend als als sachlich unzutreffend zurück - Heuer 8 Millionen Euro für Jugendausbildungsmaßnahmen

Wien (SPW-K) - "Die Kritik des derzeit noch amtierenden ÖAAB-Obmannes, ÖVP-Abg.Fasslabend, an Wien im Zusammenhang mit der Lehrstellenproblematik ist so durchsichtig wie Transparentpapier und offensichtlich allein ein Ablenkungsmanöver von der katatstrophalen Arbeitsmarktpolitik der schwarzblauen Bundesregierung auch bei der Jugendbeschäftigung", stellte Freitag SPÖ-Gemeinderätin Barbara Novak in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Ausführungen des ÖVP-Politikers fest. "In sachlicher Hinsicht sind die Vorwürfe von Fasslabend jedenfalls völlig unzutreffend. Land und Stadt Wien agieren bei der Ausbildungsunterstützung Jugendlicher vorbildlich", betonte die Mandatarin.

Die Ausbildung u.a. von Lehrlingen sei bekanntlich grundsätzlich Angelegenheit der Wirtschaft, die öffentliche Hand könne dabei gute Rahmenbedingungen schaffen und in ihrem eigenen Bereich Jugendliche qualitativ hochwertig ausbilden, setzte Novak fort. Genau dies tue Wien. Im Magistrat der Stadt würden derzeit rund 1.000 junge Menschen eine solide Ausbildung erhalten, mehr als doppelt so viel wie die Stadt eigentlich an Lehrlingen benötige. Novak: "Die Stadt unterstützt zudem finanziell zahlreiche Ausbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für junge Menschen und wendet dafür heuer 8 Millionen Euro auf. Weitere zwei Millionen stehen zudem auf Abruf bereit, falls der Bund sich endlich bereit erklärt, Lehrlingsstiftungen einzurichten und ebenfalls finanziell zu unterstützen. Doch statt den jungen Menschen diese bis vor kurzem so erfolgreiche Ausbildungsmöglichkeit mit einem Lehrabschluss zu ermöglichen, bietet die ÖVP/FPÖ-Koalition offensichtlich aus rein ideologischen Gründen hautpsächlich Ausbildungskurse an. Die Ursache für die großen Probleme bei den Lehrstellen ist die falsche Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung, die zu Rekordarbeitslosigkeit auch bei den Jugendlichen geführt hat", betonte Novak.

Nicht zuletzt wies Novak darauf hin, dass 3.600 Lehrlinge aus anderen Bundesländern in Wien ausgebildet würden und die Bundeshauptstadt daher - so wie bei den Arbeitsplätzen insgesamt - auch den Jugendarbeitsmarkt in den angrenzenden Bundesländern spürbar entlaste. "Dafür noch völlig ungerechtfertigte Kritik von einem angeblichen Interessensvertreter der ArbeitnehmerInnen zu erhalten, ist wirklich ein starkes Stück und ein weiteres Beispiel für die völlig unglaubwürdige, weil widersprüchliche Politik der ÖVP/FPÖ-Koalition", schloss Novak. (Schluss)

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