ÖAMTC begrüßt Ausbaukonzept für ehemalige B 17-Südroute

Umfahrungen für Scheifling und Neumarkt sind unumgänglich

Wien (ÖAMTC-Presse) - Der Ausweichverkehr auf kostenfreie Bundesstraßen durch die kommende Lkw-Maut war dem ÖAMTC von jeher ein Dorn im Auge. Um so erfreuter zeigt sich ÖAMTC-Verkehrexperte Willy Matzke über die konstruktiven Gespräche, die mit Vertretern des Landes Steiermark und der Asfinag heute stattfinden, um eine Lösung für die ehemalige B 17-Südroute und nunmehrige Friesacher Straße (B 317) von Judenburg bis Klagenfurt zu erzielen.

Nach Plänen der ASFINAG wurde in Absprache mit dem Land Steiermark ein erstes Ausbaukonzept vorgelegt. Da inzwischen Freiflächen verbaut worden sind, braucht man mehrere Tunnels, darunter auch den 1,2 km langen Tunnel der Umfahrung von Scheifling. Derzeit endet die Murtal Schnellstraße (S 36) in Judenburg, bis sie zumindest Scheifling erreicht haben wird, werden aber leider noch viele Jahre vergehen. Der Bauabschnitt Scheifling bis zur Landesgrenze nach Kärnten mit der Umfahrung von Neumarkt kann noch mindestens zehn Jahre dauern. Spät aber doch ist nach Ansicht Matzkes immer noch besser als gar nicht.

Da der Vollausbau der Semmering-Route zwischen Wien und Klagenfurt schon bei Judenburg endet, wird von dort bis Klagenfurt auch keine Lkw-Maut eingehoben. Eine Bemautung ist hier nicht möglich, weil der Straßenzustand aus den 50er Jahren das nicht zulässt. Im Gegensatz zur kostenfreien Friesacher Straße macht die Lkw-Fahrt von Wien über den Semmering ab 1.1.2004 nach Klagenfurt nur rund 50 Euro aus. Bei der Lkw-Fahrt über die Süd-Autobahn (A 2) werden dagegen 87 Euro fällig.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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