VP-Dworak: Die Pflanzen in Schönbrunn können nicht warten

Parteipolitischer Rundumschlag nicht angebracht

Wien (29. 8. 2003) - "Bund und Land müssen bei der Erhaltung von Schönbrunns Gärten zusammenhelfen. Die neue Bewässerungsanlage soll auch von der Stadt Wien unterstützt werden", sagt heute, Freitag, Mag. Bernhard Dworak, ÖVP Bezirksparteiobmann in Hietzing zur laufenden Diskussion. "Anfang dieser Woche musste aufgrund der anhaltenden Trockenheit eine Akuthilfe für Schönbrunns Pflanzen organisiert werden. Feuerwehr und zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer haben teilweise händisch die bereits fast vertrockneten Pflanzen gegossen. Auch ein Team der ÖVP Hietzing war bei den Helfern in den frühen Morgenstunden dabei."

Grund für den Wassermangel war der fehlende Regen und die veraltete Bewässerungsanlage, die noch aus der K & K - Zeit stammt. "Auch die Stadt Wien soll bei der Anschaffung einer neuen Bewässerungsanlage in die Pflicht genommen werden. Es liegt im ureigensten Interesse Wiens, dass die Gärten von Schönbrunn in ihrer Pracht erhalten bleiben", so Dworak. Vorstellbar sind aus seiner Sicht direkte finanzielle Unterstützungen oder z. B. landesspezifische Finanzierungsförderungen wie der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds für die Anschaffung.

"Die Wiener Stadtregierung kann nicht so tun, als ginge Schönbrunn sie nichts an. Schönbrunn ist ein erfolgreich geführter Betrieb, das heisst aber noch lange nicht, dass die Stadt tatenlos zusehen kann", meint der Hietzinger Bezirkspolitiker. Die Schloss Schönbrunn Kultur-und Betriebsges.m.b.H. erwirtschaftet zwar Gewinne, hat aber bei weitem nicht genug Reserven für die Anschaffung einer derartig aufwendigen Bewässerungsanlage in absehbarer Zukunft. "Die Pflanzen in Schönbrunn können nicht warten. Und die Stadtregierung darf sich nicht abputzen", so Dworak abschließend. (Schluss)

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