Abschlusskundgebung von Jugend für das Leben: Billige Schockpropaganda!

ÖH und ÖH Uni Wien rufen zu Protest gegen diesen Psychoterror auf

Wien (OTS) - Am 30. August erreicht die Radtour der militanten AbtreibungsgegnerInnen "Jugend für das Leben" ihren Abschluss in Wien. "Der Gipfel dieser billigen Schockpropaganda ist die zwei Meter hohe, aufblasbare Figur eines Embryos. Und das mit dem Segen des Kardinal Ratzinger, der erst kürzlich in einer beispiellosen Aktion die Diskriminierung von Homosexuellen forderte", empört sich Maria Lettner, Teil des Vorsitzteams der Österreichischen HochschülerInnenschaft der Uni Wien.

Lettner weiter: "Diese Aktion verbindet christliche Frömmelei und Glückliche-Welt-Getue mit rückschrittlicher und frauenfeindlicher Hetze". Das Ziel der Tour, die vom 18. bis zum 30. August quer durch Österreich ging, sieht Lettner darin, "Frauen und deren Recht auf Selbstbestimmung massiv zu stigmatisieren und zu kriminalisieren".

Patrice Fuchs, Vorsitzteam der ÖH, schließt sich an: "In welcher Zeit leben wir? Frauen haben das Recht über Ihren eigenen Körper zu bestimmen und selbst die Entscheidung zu treffen, ob sie ein Kind haben wollen oder nicht. Niemand sonst kann diese Entscheidung treffen, da dies einen massiven Einschnitt in das gesamte Leben bedeutet." Fuchs weiter: "Durch den immer wieder kehrenden Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht der Frau soll nur ein weiterführender Kampf für Befreiung und Gleichberechtigung verhindert werden."

Die ÖH und die ÖH der Universität Wien rufen daher unisono dazu auf, das hart erkämpfte Recht auf Selbstbestimmung unter allen Umständen zu verteidigen.

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