LSI Maier: Kritik an fehlender IT-Schulinfrastruktur geht ins Leere

Enorme Unterstützung durchs Land - Kärntens Schulen sind EDV-mäßig fast zur Gänze ans Schulnetz angeschlossen

Klagenfurt (LPD) - Landeshauptmann Jörg Haider hat sich massiv dafür ausgesprochen, dass Lehrer die Nachmittagsbetreuung der Schüler übernehmen sollten, was durch eine Änderung der Dienstrechtsnovelle rasch ermöglicht werden könnte. Die in diesem Zusammenhang geäußerte Kritik durch Gewerkschafter, dass es an den nötigen Arbeitsplätzen an den Schulen fehlen würde, weist Landesschulinspektor Karl Maier entschieden zurück. In Kärnten treffe diese Kritik überhaupt nicht zu, da in den letzten Jahren in Kooperation mit den Gemeinden flächendeckend IT-Infrastruktur aufgebaut und eingerichtet wurde und damit Arbeitsplätze für Lehrer und Schüler zur Verfügung stehen.

Nur noch sieben Schulen von allen 392 Schulen (Volks- und Hauptschulen, Polytechnische Schulen und Berufsschulen) seien nicht noch mit dem Kärntner Schulnetz verbunden. Der Vorschlag des Landeshauptmanns sollte jedenfalls im Interesse der SchülerInnen unbedingt ernsthaft weiterverfolgt werden, so der Landesschulinspektor.

Maier unterstrich die durch Schulreferent LH Haider und der Schulabteilung vorangetriebenen Initiativen zur Aufwertung der Kärntner Schulen. Rund 4000 PCs bzw. Arbeitsplätze werden über das Kärntner Schulnetz verwaltet. Das Land habe für Ankauf und Beratung rund 1 Mio. Euro an Förderung ausgezahlt. Dazu kommen noch für den laufenden Betrieb und die Infrastruktur 1,5 Mio. Euro. Zudem wurde auch in die Förderung für die Ausbildung zur Erlangung des Computerführerscheins ECDL investiert. 1450 LehrerInnen haben teilgenommen, allerdings nur 350 beansprucht, die Förderung für die Prüfung refundiert zu erhalten.

Weiters wurden 380 alte PCs vom Land den Schulen zur Verfügung gestellt. Was weitere mögliche Verbesserungen hinsichtlich der Schülerbetreuung an Schulen anlangt, so sollten die Schulen den Kontakt zu den Schulerhaltern (Gemeinden bzw. Schulgemeindeverbände) aufnehmen, empfiehlt Maier.

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