ÖAMTC: Umweltfreundlicher Sprit darf nicht teurer werden

Mineralölsteuer-Splitting kompensiert Mehrkosten

Wien (ÖAMTC-Presse) - Im März dieses Jahres hat der ÖAMTC mit einer Initiative aufhorchen lassen: Dank der raschen Umsetzung der damaligen Clubforderung zur freiwillig vorgezogenen Entschwefelung durch die OMV wird es ab 2004 österreichweit und damit flächendeckend schwefelfreien Kraftstoff geben. Bei allem Verständnis für die notwendigen Investitionskosten wird der Club darauf achten, dass die Preise nicht erhöht werden. "Schließlich wurde genau aus diesem Grund ein Splitting der Mineralöl-Steuersätze vorgesehen. Schwefelfreie Kraftstoffe werden um jeweils 1,5 Cent pro Liter geringer besteuert als schwefelhältige, um die Mehrkosten gegenüber dem Konsumentenpreis auszugleichen", erklärt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.

Aufgrund der EU-Gesetzgebung ist derzeit ein maximaler Schwefelgehalt von 350 Milligramm Schwefel pro Kilogramm Kraftstoff erlaubt. Eine EU-Richtlinie schreibt ab 1.1. 2005 "schwefelarmen" Kraftstoff mit maximal 50 Milligramm Schwefel pro Kilogramm Kraftstoff vor. Ab 1.1. 2009 ist in der gesamten EU "schwefelfreier" Kraftstoff mit maximal 10 Milligramm Schwefel pro Kilogramm Kraftstoff verbindlich anzubieten. Österreich ist mit der freiwillig vorgezogenen Einführung laut ÖAMTC-Forderung schwefelfreier Kraftstoffe ab 2004 Vorreiter in Sachen Umwelt.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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