Walch: Anschober soll oberlehrerhaftes Verhalten ablegen

"Lasse mir von Möchtegern-Bezinpreiserhöhern nichts sagen"

Wien, 2003-08-28 (fpd) - "Anschober will - entgegen seinen eigenen Aussagen - die Voest-Entscheidung auf ein Wahlkampf-Hickhack reduzieren", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann und Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) OÖ Abg. Max Walch. "Von Politikern einer Partei, die alle Arbeitnehmer durch Erhöhung von Kraftstoffpreisen schädigen will, lasse ich mir nicht "vorlehrern", welche Entscheidungen für Oberösterreichs Arbeitnehmer und Wirtschaftsstandort die richtigen sind."****

"Es ist schon interessant, daß man einen angeblich persönlichen Brief, der sich noch dazu - anscheinend jedoch nur zum Schein - gegen ein Wahlkampf-Hickhack zum Thema Voest richtet, von der Partei-Pressestelle veröffentlichen läßt. Das ist Doppelbödigkeit und Selbstverleugnung ersten Grades", so Walch. "Wenn es einem tatsächlich um die Sache geht, was bei Oberlehrer Anschober anscheinend nicht der Fall ist, so schaut man sich die Vorschläge und Begründungen der ÖIAG erst einmal an, bevor man, ohne diese Inhalte überhaupt bis ins Detail zu kennen, gleich einmal anfängt, zur Sicherheit ein bißchen zu polemisieren."

"Ich werde mir vor einem Urteil erst einmal alles ganz genau ansehen. Und diese Möglichkeit haben auch die im Aufsichtsrat der Voest vertretenen Personalvertreter", meinte Walch. "Da ich die Details noch nicht genau kenne, werde ich daher weder Initiativen für die Sondersitzung am Dienstag ausschließen noch mich irgendwelchen rot-grünen Polemiken anschließen." (Schluß)

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