SJÖ: Kabas bestätigt das fremdenfeindliche Profil der FPÖ

Kollross: Solche Aussagen entbehren jedwedes politisches Verantwortungsbewusstsein

Wien (OTS) - Andreas Kollross, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), sieht sich in seiner Meinung über den Zustand der FPÖ durch die jüngsten Aussagen des Wiener FP-Politikers Kabas bestätigt. "Die Forderung der Wiener FP nach Schließung des Afrikadorfes ist ein weiterer Versuch, sich durch Fremdenfeindlichkeit zu profilieren. Kabas will durch fremdenfeindliche Vorurteile und Verallgemeinerungen gegenüber der Bevölkerung punkten. Dies beweist einmal mehr, dass die FPÖ keine Partnerin für die Sozialdemokratie sein kann", so Kollross.

Kollross findet es absolut pietätlos, aus dem Tod eines Menschen politisches Kapital schlagen zu wollen: "Wie schon im Fall Marcus Omofuma vertritt die FPÖ eine menschenrechtlich nicht akzeptable Position. Kabas Polemik auf Kosten anderer Menschen ist ein billiger Versuch, Menschen gegeneinander auszuspielen. Vor dem Hintergrund rassistisch motivierter Brandanschläge gegen das Afrikadorf, entbehren solche Aussagen jedwedes politisches Verantwortungsbewusstsein."

Das einzige, das nach der Auffassung von Kollross in Wien geschlossen werden sollte, ist der Klub rund Hilmar Kabas und seinen Freunden. "Die FPÖ macht sich wieder einmal der sozialen Brandstiftung schuldig. Solche Aussagen haben in der Politik nichts zu suchen. Das Afrikadorf ist ein wesentlicher Schritt in Richtung multikultureller Verständigung. In diesem Sinne ist sein Weiterbestehen absolut begrüßenswert. Die politische Haltung von Kabas hingegen ist mehr als entbehrlich", so Kollross abschließend.

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